Roland Forster ist der frisch nominierte Bürgermeisterkandidat der CSU Schwarzenfeld für die Wahl am 8. März 2026 und zugleich ein neues Gesicht in der Kommunalpolitik. Bei der Nominierungsversammlung in der gut gefüllten Sportpark-Gaststätte stellte er sich und seine Ziele mit spürbarer Energie vor.
Großer Andrang
Der große Andrang – rund 50 Besucherinnen und Besucher, etwa die Hälfte davon stimmberechtigt – überraschte die Organisatoren. Wirt Stefan Harmsen musste zusätzliche Stühle heranschaffen. Am Ende wählten die Anwesenden sowohl Roland Forster als auch die 20-köpfige Marktratsliste einstimmig. Auffällig ist der Lagerwechsel von Gabi Wittleben, ehemals Aushängeschild der Freien Wähler/ÜPW, die nun auf Platz zwei der CSU-Liste steht.
Im Mittelpunkt des Abends stand Forster: 48 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Der gebürtige Dieterskichner (Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald) lebt seit Jahren mit seiner Familie in Schwarzenfeld.
In einer Baufirma tätig
Bereits seit über 30 Jahren arbeitet Forster im Controlling und in der Finanzabteilung einer Baufirma. Nach seiner Ausbildung zum Büro- und Baukaufmann absolvierte er ein Fernstudium zum staatlich geprüften Informatiker sowie ein berufsbegleitendes Abendstudium zum Betriebswirt an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA). Diese Kombination aus kaufmännischer, technischer und betriebswirtschaftlicher Kompetenz prägt sein Profil.
Auch privat ist Forster im gesellschaftlichen Leben verwurzelt. Er singt im Bergchor St. Barbara, spielt Trompete und Flügelhorn in unterschiedlichen Formationen – besonders gern in der Miesbergkirche – und engagiert sich vielfältig ehrenamtlich: in der Kirchenverwaltung, als stellvertretender Vorsitzender der CSU Schwarzenfeld und als Kassenprüfer des Nordbayerischen Musikbundes im Kreisverband Schwandorf.
Seit der Jugend politisch aktiv
Forster betonte, dass er sich aktiv einbringen möchte. Diese Haltung zeigte sich bereits in seiner Jugend, als er stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union auf Orts- und Kreisebene war. Politisches Engagement hat in seiner Familie Tradition, und er möchte diesen Weg bewusst fortsetzen. Besonders wichtig ist ihm der direkte Austausch: „Mit den Menschen sprechen, nicht über sie“, wie er es formulierte.
Sein Programm für Schwarzenfeld fasst er unter dem Anspruch zusammen, das „Herz der Oberpfalz“ zu stärken: Er möchte Wohnen, Arbeiten und Leben im Ort fördern, die Infrastruktur und medizinische Versorgung ausbauen, der Jugend mehr Gehör verschaffen, Ver- und Entsorgungsleitungen modernisieren sowie Straßen und Wege planvoll sanieren. Zudem will er Maßnahmen zur Starkregen-Resilienz vorantreiben. Weitere Schwerpunkte sind die Entwicklung und Vermarktung von Bauplätzen, eine gute Kinderbetreuung, ein tragfähiges wirtschaftliches Umfeld sowie eine stärkere Vernetzung zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Auch die Unterstützung der Jugendarbeit in den Vereinen ist ihm wichtig. Mit der neu aufgestellten „Jungen Liste“ sieht Forster einen vielversprechenden Anfang gemacht.
Die Kandidaten
Die 20 Kandidatinnen und Kandidaten stehen in folgender Reihenfolge auf der CSU-Marktratsliste: 1. Roland Forster, 2. Gabi Wittleben, 3. Wolfgang Prebeck, 4. Hubert Piehler, 5. Reinhard Messmann, 6. Peter Irlbacher, 7. Dominik Bösl, 8. Wolfgang Schatz, 9. Richard Kurz, 10. Kilian Mauderer, 11. Martin Kristl, 12. Georg Schöndorfer, 13. Tatjana Faderl, 14. Quirin Roderer, 15. Stefan Harmsen, 16. Hans-Jürgen Kluhs, 17. Johanna Hofmeister, 18. Peter Geiss, 19. Joachim Schindler, 20. Gerhard Peter.














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