22.10.2020 - 19:11 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Schwarzenfelder SPD will wieder mitmischen

von Externer BeitragProfil

Die Schwarzenfelder SPD möchte bei der nächsten Kommunalwahl wieder im Marktrat vertreten sein. Dieses Ziel wurde bei der Mitgliederversammlung des Ortsvereins im Sportpark artikuliert.

Ortsvorsitzender Christian Daschner betonte, dass es "nach der Corona-Zwangspause nun mit dem Neustart im Ortsverein langsam losgehen kann.“ Im Mittelpunkt standen die Delegiertenwahlen für die Kreis- und Bundeswahlkreiskonferenz. Der Ortsverein Schwarzenfeld stellt hierbei jeweils einen Delegierten. Vorsitzender Christian Daschner wurde von der Versammlung für beide Konferenzen gewählt, Robert Giehrl ist Stellvertreter.

"Leider gelang es der SPD in Schwarzenfeld nicht mehr, zur Kommunalwahl eine Liste aufzustellen", bedauerte Daschner. Deshalb liege das Augenmerk des SPD-Ortsvereins nun darauf, die Politik des Marktrates in den nächsten sechs Jahren kritisch zu begleiten und bei der nächsten Wahl wieder in das Gremium einzuziehen.

SPD-Kreisvorsitzender Peter Wein blickte auf die Kommunalwahl zurück. Obwohl die SPD gut gekämpft habe, sei das Ergebnis „alles andere als zufriedenstellend.“ Dennoch richte die Kreis-SPD ihren Blick nach vorne: Man arbeite im Kreistag konstruktiv mit, werde aber auch „wenn es notwendig ist, opponieren“, so der Fraktionschef im Kreistag. Wein nannte einige Beispiele, mitunter die „neue Schuldenpolitik der CSU“, oder das Verhalten der CSU/FW in Bezug auf die Landwirtschaftsschule Nabburg. Obwohl die SPD eine Resolution zur Rettung dieser Einrichtung in den Kreisausschuss eingebracht habe, hätten Landrat, CSU und Freie Wähler „sang- und klanglos die Schließung der Schule durch die bayerische Staatsregierung hingenommen.“

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