15.01.2020 - 14:40 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Seit mehr als 50 Jahren im Marktrat

Nicht nur die Interessen des 870 Mitglieder starken Vereins der Siedler möchten die Kandidaten der "Siedlerliste" im Marktrat vertreten. Sie wollen Bürgervertreter für ganz Schwarzenfeld sein.

Sie treten als Kandidaten der "Siedlerliste" an und unterstützen dabei Bürgermeisterkandidat Peter Neumeier (Dritter von links).
von Manfred BäumlerProfil

„In Schwarzenfeld gibt es knapp 900 Mitglieder der Siedlergemeinschaft. Aus diesem Grund und aus dieser Stärke heraus wollen wir die Entwicklung unseres Heimatortes mit gestalten“ leitete Karlheinz Dausch die Nominierungsversammlung der Liste der Siedlergemeinschaft Schwarzenfeld ein. Vorsitzender Hans-Peter Hierl erinnerte vorab an die landesweiten Erfolge des Dachverbandes Wohneigentum, etwa in Bezug auf die erfolgreiche Abschaffung der Straßenausbaubeiträge und stellt die Wichtigkeit einer starken Vereinigung, wie es die Siedler sind, in den Mittelpunkt seines Grußwortes.

Weshalb eigentlich eine eigene „Siedlerliste“? Für Karlheinz Dausch, als Anführer und Nummer Eins der Kandidatenfolge ist klar: „Wir Siedler sind seit mehr als 50 Jahren im örtlichen Marktratsgremium vertreten und aus dieser Tatsache heraus resultieren Auftrag und Verantwortung nicht nur für den Verein der Siedler, sondern für ganz Schwarzenfeld.“

Derzeit mit drei Markträten im Gremium vertreten, würden Entscheidungen im Bau-, und Finanzausschuss, in der Gemeinschaftsversammlung der VG, im Rechnungsprüfungsausschuss, im Hauptverwaltungsausschuss und im Zweckverband der Wasserversorgung im Sinne der Siedler mit entschieden. Daraus sei zu erkennen, dass Siedler mitreden und mitgestalten, also ein Bindeglied zwischen Bürger und Kommune darstellen. Von einer ganzen Reihe von Themen, die in der nun zu Ende gehenden Periode des Marktrates zu kurz gekommen oder gar überhaupt nicht angepackt worden seien, sprach Dausch. Etwa die Sanierung der Miesbergallee, der desolate Zustand der Straße nach Deiselkühn oder auch das wiederholt eingeforderte Baugebiet. Unbedingt notwendiger Lärmschutz im Zusammenhang mit dem Ausbau der Bahnlinie oder auch der Bereich rund um den zunehmenden Leerstand im Zentrum des Marktes, "es sind alles Themen, die es gilt, endlich anzupacken."

Dass „Kommunalpolitik auch Spaß machen kann“, sei während der laufenden Periode im harmonischen Zusammenwirken mit den beiden anderen freien Gruppierungen im Marktrat, mit der ÜPW und der SWG deutlich geworden, blickte Dausch auf knapp sechs Jahre Fraktionsgemeinschaft zurück. "Wahlkampf muss sein", so Dausch, aber wichtig sei es, sich nach dem 15. März wieder in die Augen sehen zu können, fordert er zur sachlichen Auseinandersetzung ohne persönliche Angriffe auf.

„Wir freuen uns darüber, dass wir Freie mit Peter Neumeier einen Bürgermeisterkandidaten unterstützen können, der in den letzten sechs Jahren als Zweiter Bürgermeister bewiesen hat, dass er es kann“ leitete Dausch zur eigenen Vorstellung des Kandidaten über.

Zwölf Jahre im Kreistag, Vorsitzender des Kreisjugendrings in Schwandorf seit zehn Jahren, sechs Jahre Marktrat und Zweiter Bürgermeister und vertreten in vielen anderen Gremien, zeigt Peter Neumeier den bisherigen Rahmen seiner Ehrenamtstätigkeiten auf. „Sich aufeinander verlassen können“ dies sei ihm in seiner Eigenschaft als Fraktionsvorsitzender der Freien während der laufenden Periode als wichtige Eigenschaft bewusst geworden. Den Einstieg in den unausweichlichen Weg der Digitalisierung, die Verbesserung der Lebensqualität und nicht zuletzt eine aktive Bürgerbeteiligung wünsche er sich neben vielen anderen Themen wichtiger Kommunalpolitik.

Die Kandidaten:

Karlheinz Dausch, Hans-Peter Hierl, Dr. Joachim Stammwitz, Stefan Hain, Gerhard Graf, Walter Eichinger, Melanie Hierl, Philipp Mauderer, Helmut Dobmeier, Harry Zinkl, Stefan Schmidberger, Sebastian Krämer, Norman Paumer, Thorsten List, Manuela Schmidberger, Daniela Zinnbauer-Heubl, Siegfried Irlbacher, Andreas Heubl, Simon Müller und Robert Fuchs.

Ersatzkandidaten: Ronald Hartl, Tanja Irlbacher und Wolfgang Ettl.

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