Schwarzenfeld
09.06.2024 - 14:00 Uhr

Trauergottesdienst für Hans Schießl: Teichwirt und Gastronom aus Leidenschaft

Im Alter von 76 Jahren ist der in Asbach lebende Teich- und Gastwirt Hans Schießl verstorben. Nun wurde er unter großer Teilnahme von Familie, Freunden und Weggefährten beigesetzt.

Hans Schießl verstarb im Alter von 76 Jahren. In der Schwarzenfelder Pfarrkirche fand der Trauergottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung statt. Bild: mab
Hans Schießl verstarb im Alter von 76 Jahren. In der Schwarzenfelder Pfarrkirche fand der Trauergottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung statt.

Der Teichwirt aus Passion und Gastronom aus Leidenschaft, Hans Schießl, ist am 26. Mai an den Folgen einer heimtückischen Krankheit im Alter von 76 Jahren verstorben. Nun fand in der Schwarzenfelder Pfarrkirche der Trauergottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung statt.

Wie ein Lauffeuer hat sich am Dreifaltigkeitssonntag, am Tag der Miesbergkirchweih, die Nachricht des Todes von Hans Schießl aus Asbach unter den zahlreichen Kirwagästen verbreitet. Betroffenheit und Trauer bei allen, die den „Fischer Hans“ gekannt haben, in meist stillem Gedenken mit zahlreichen Erinnerungen an einen großartigen Menschen.

Sein verschmitztes, fast lausbubenhaftes Schmunzeln, es war so etwas wie ein „Markenzeichen“ des leutseligen Land- und Teichwirts. Die Natur mit all ihren Reizen, aber auch oftmals schweren Zeiten, wenn die Arbeit am Weiher es bei jedem Wetter erforderte, gab dem stets freundlichen Unternehmer neben seiner Familie Halt und Lebenssinn.

Er liebte seinen Beruf. „Aus der Natur und für die Natur“, so lautete ein grundlegendes Lebensmotto, das er auch seinen Kindern weiter vermittelte. Bereits Mitte der 70er Jahre hat er das Vermächtnis seiner Familie, seines Vaters, angetreten und baute den Fischzuchtbetrieb weiter aus. Stets an seiner Seite seine Ehefrau Ilse, mit der er seit 1982 durchs Leben ging.

Geradezu wie auf den Leib geschneidert, passte seine neue Aufgabe als Gastwirt mit seinem Blockhaus ab dem Jahr 2008 zum kontaktfreudigen und immer gut aufgelegten Gastronomen. „Mei, es ghört halt dazou“ gab er zu später Stunde bei einem Fest einmal zur Antwort, als ihn die Gäste fast bedauerten, weil keiner nach Hause gehen wollte.

Lebensfreude und beispielhaftes gesellschaftliches Engagement prägten auch seine Arbeit bei zahlreichen Vereinen in verantwortungsvollen Positionen. Der Schwarzenfelder Kolpingfamilie stand er zum Beispiel als junger Vorsitzender vor. Über 30 Jahre hinweg hatte er außerdem die Führung der Pretzabrucker Feuerwehr als Vorstand inne. Im Titel „Ehrenvorstand“ kamen Leistung, Anerkennung und Respekt zum Ausdruck. Berufsnah und eng mit seiner Tätigkeit als Teichwirt verbunden, übte er fast 50 Jahre lang das Amt des Vizepräsidenten des Oberpfälzer Fischereiverbandes aus, was mit umfangreichen Auszeichnungen einher ging.

Verabschiedet hat sich auch der CSU-Ortsverband mit einem Nachruf auf das langjährige Mitglied. Die Jagdhornbläser der Hegegemeinschaft Schwarzenfeld dankten für die Verbundenheit mit dem musikalischen Abschiedsgruß "Auf Wiedersehen".

Was bleibt, ist die Erinnerung an einen geselligen und lebensbejahenden Freund und Weggefährten. Zusammen mit seiner Ehefrau trauern seine Kinder mit ihren Familien und die fünf Enkelkinder, die ihren Vater und Opa vermissen werden.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.