04.08.2021 - 17:05 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

ÜPW für anstehende kommunale Aufgaben gerüstet

Der Erfolg bei der Bürgermeisterwahl und Arbeit seit der Kommunalwahl im März 2020 wird bei der Jahreshauptversammlung der Überparteilichen Wahlergruppe nochmals in den Fokus gerückt. Auch die Neuwahlen gehen über die Bühne.

Bernd Stangl führt weiter die Überparteiliche Wählergruppe. Im Bild die neu gewählte Vorstandschaft mit MdL Joachim Hanisch, dem Kandidaten für die Bundestagswahl, Christian Schindler (oben von links), den bisherigen und neuen Vorsitzenden Bernd Stangl (vorne rechts), Gabi Wittleben (vorne Mitte) und Peter Neumeier (vorne links).
von Externer BeitragProfil

Vorsitzender Bernd Stangl ließ laut einer Pressemitteilung der Überparteilichen Wählergruppe in der Jahreshauptversammlung noch einmal die Wahlvorbereitung von 2020 Revue passieren und erinnerte an diverse Stationen, die letztlich dazu führten, dass der Bürgermeisterkandidat der ÜPW, Peter Neumeier, mit 75,1 Prozent Stimmenanteil gewählt wurde. Mit drei Frauen im Marktratsgremium, die allesamt in den Reihen der ÜPW zu finden sind, erfülle man auch mit der Quote eine gewisse Vorbildfunktion.

Weniger Erfolg hatten die Freien Wähler in Bezug auf die Kreistagswahl, bei der für den Markt Schwarzenfeld nur zwei Mandate errungen werden konnten (Manfred Rodde und Peter Neumeier). Dass die Pandemie auch die Jahresgestaltung der ÜPW negativ beeinflusst habe, gehörte zum Alltag der Vereinsarbeit, so Stangl. Eine Vielzahl von geplanten Aktivitäten konnte nicht stattfinden.

Die gegenwärtige Situation im Marktrat mit teils umfangreichen und langwierigen Themenkomplexen, beleuchtete Manfred Bäumler. „Mit acht Sitzen konnte die ÜPW seit der letzten Wahl ein Traumergebnis mit 40,2 Prozent Wählerstimmen einfahren,“ so Bäumler. Gesamt betrachtet, stellen die „Freien“ mit den Gruppierungen der Siedler und der Schwarzenfelder Wählergemeinschaft mit 14 Marktratsmandaten eine deutliche Mehrheit dar. Dass dieser Auftrag der Wähler Ansporn und verantwortungsvolles Handeln mit sich bringe, machte Bäumler in Beispielen der „alltäglichen“ Marktratsarbeit deutlich.

Themenbereiche wie Schulsanierung, Wasserversorgung oder auch Kinderkrippe und -garten nähmen weite Teile der Sitzungstagesordnungen in Anspruch. Erfreulich dabei die aktuelle Entwicklung in Bezug auf das Baugebiet „Traunricht Südhang“, für das es bereits über 60 Anfragen von Bauwilligen gebe. Das derzeitige Klima im Marktratsgremium bezeichnete der ÜPW-Marktrat als "außerordentlich gut und konstruktiv bei der Bewältigung anstehender Aufgaben".

Bürgermeister Peter Neumeier nannte die „großen Baustellen“, die Verwaltung, den Bauhof und letztlich natürlich auch ihn stark in Anspruch nehmen würden. „Die Bewältigung dieser teils langwierigen Projekte sind für den Bürger oftmals unsichtbar, nehmen aber gravierende Zeiträume ein“, zeichnete Neumeier ein Bild seines Bürgermeisteralltags. Besonders die Verwaltung verdiene es, hervorgehoben zu werden.

Christan Schindler, 28-jähriger Bundestagkandidat der Freien Wähler aus Cham, stellte sich der Versammlung vor und rückte seine persönlichen Schwerpunktthemen mit Klimaschutz, Energiewende und zukunftsorientierter Rentenreform in den Fokus seiner Ausführungen. Auf die Kreistagsarbeit und das politische Geschehen im Landtag ging Abgeordneter Joachim Hanisch mit Situationsberichten und Auszügen aus der Tätigkeit innerhalb der nicht immer leichten Koalitionsarbeit in München ein. „Wir sind aber dennoch gut unterwegs und viele Gesetze tragen unsere Handschrift“ so Hanisch zur aktuellen Landespolitik.

Die Neuwahlen brachten außer einer Personalie (Martin Bauer übernimmt das Amt des Beisitzers von Manfred Müller) keine Veränderungen. Vorsitzender ist Bernd Stangl, dessen gleichberechtigte Stellvertreter Gabi Wittleben und Peter Neumeier. Kassier bleibt Peter Neidl, Schriftführer Manfred Bäumler. Beisitzer sind Brigitte Schießl, Martin Bauer, Silvia Beck und Franz Eckert, Kassenprüfer Margot Stürzer und Christian Benoist.

Bürgermeister aus den reihen der ÜPW

Schwarzenfeld

„Mit acht Sitzen konnte die ÜPW seit der letzten Wahl ein Traumergebnis mit 40,2 Prozent der Wählerstimmen einfahren.“

ÜPW-Marktrat Manfred Bäumler

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