10.12.2019 - 17:33 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

VdK besorgt über soziale Schieflage

Flaschensammler und Müll durchsuchende Frauen und Männer gehören leider zum Straßenbild, gerade in Großstädten. VdK-Ortsvorsitzende Edda Ströll kritisiert die zunehmende, gesellschaftliche und soziale Schieflage.

Die für lange Zugehörigkeit Geehrten zusammen mit Vorsitzender Edda Ströll (Dritte von links) und ihrem Stellvertreter Erwin Schieber (links) sowie der beiden Bürgermeistern Manfred Rodde und Hans Gradl ( hinten von links).
von Manfred BäumlerProfil

Als Sozialverband wurde vor 70 Jahren der Verband der Kriegsbeschädigten und - hinterbliebenen sowie der Sozialrentner gegründet: Der VdK. Er ist mit über zwei Millionen Mitgliedern der größte Verband dieser Art in Deutschland. Auch die Verantwortlichen des Schwarzenfelder Ortsverbandes haben allen Grund, auf die örtliche Entwicklung stolz zu sein. Mit derzeit 1166 Mitgliedern gehört die rührige Gemeinschaft zu den größten Vereinen im Markt. Geführt wird die Institution derzeit von Edda Ströll und ihrem Stellvertreter Erwin Schieber sowie Claudia Dobmeier als Finanzverwalterin.

In der Herbstversammlung beim Sportparkwirt hob Edda Ströll den monatlichen Sprechtag im Rathaus hervor, der jeden ersten Dienstag im Monat von 8.15 bis 9.45 Uhr angeboten wird. Natürlich gehören gesellschaftliche Zusammenkünfte mit Fachvorträgen und Besuchen bei örtlichen Vereinen dazu. Edda Ströll thematisierte die zunehmende Altersarmut. Die Vorsitzende rief zur Teilnahme an der bundesweiten Kampagne "Renten für Alle" auf. Ströll lud für den 28. März zu einer Demo in München ein.

"In einer Zeit der Kürzung von Sozialleistungen ist die Arbeit des VdK von unschätzbarem Wert", betonte Bürgermeister Manfred Rodde. Gerade in Schwarzenfeld bestehe mit der Karl-Knab-Stiftung ein Instrument, bedürftigen Bürgern Hilfestellung zu leisten, wies das Marktoberhaupt auf diverse Fördermöglichkeiten sozial Schwacher hin. Für das adventliche Rahmenprogramm sorgten die Geschwister Winterer mit Anton Reiger am Akkordeon.

Ehrungen:

Ehrungen

Für 25 JahreZugehörigkeit wurden geehrt: Klara Adam, Marianne Flierl, Johann Forster, Josef Fuhrmann, Max Gradl, Siegmund Junge, Manfred Kaiser, Rosa Kitzmann, Johann Luber, Josef Marx, Alfred Rebler, Hans Ries, Erika Schieder, Hannelore Schröder, Wilhelm Schutzeichel, Erich Ströll, Georg Weber, Klaus Wörner und Irmgard Zapf. 30 Jahre gehören dem Verband an: Georg Bauer, Margarete Bauer, Waltraud Beck, Heinz Dierselhuis, Josef Forster, Roswitha Götz, Udo Hartmann, Rudolf Irlbacher, Martin Kiener, Johann Schieder, Barbara Schrott, Anna Stich, Christine Vollath und Heinz Winter. 40 Jahre dabei sind Adolf Fisch, Magdalena Plank und Franz Wilfahrt.

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