15.12.2019 - 15:29 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Vier Schwerpunkte für die Wahl

Infrastruktur, Generationengerechtigkeit, öffentliches Leben und Bürgernähe: Diese vier Schwerpunkte wollen die 20 CSU-Kandidaten für den Marktrat mit Wolfgang Prebeck an der Spitze als kommunalpolitische Schwerpunkte setzen.

Bei der Nominierungsversammlung der Schwarzenfelder CSU wurden 20 Kandidaten für die Wahl zum Marktrat im kommenden März bestimmt. An der Spitze der Liste steht der bereits nominierte Bürgermeisterkandidat Wolfgang Prebeck (Mitte). Unterstützung versprachen der Schwandorfer Oberbürgermeister Andreas Feller (links) und die Fraktionsvorsitzende der Kreistags-CSU, Martina Englhardt-Kopf (daneben).
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

"Diese Punkte sind gleichermaßen wichtig", betonte Prebeck bei der Nominierungsversammlung für die Wahl zum Marktrat. Im Zusammenspiel solle sich ein lebens- und liebenswertes Schwarzenfeld präsentieren.

Bauland für junge Familien

Beim Thema Infrastruktur sieht der Listenführer und Bürgermeisterkandidat der Schwarzenfelder CSU als "dringendsten Punkt" die Erschließung von neuem Bauland, "damit wir gerade für junge Familien eine Grundlage schaffen, hier bei uns Ihre Zelte aufzuschlagen". Zusätzlich wollen die Christsozialen mehr sozialen und seniorengerechten Wohnraum schaffen. Das Wegenetz ist zu erhalten und zu sanieren, sagte Prebeck, die Wasser- und Abwasserversorgung soll für die Zukunft gesichert werden - "und auch bezahlbar bleiben".

Schnelles Internet brauche es in allen Bereichen der Marktgemeinde. Außerdem sei der öffentliche Nahverkehr auszubauen und zu verbessern. "Besonderes Augenmerk liegt bei der Ertüchtigung des Bahnhofs. Im Zuge der Elektrifizierung sollen auch keine Nachteile für die angrenzende Bevölkerung entstehen."

Mit Willkommenskultur

Die Generationengerechtigkeit beinhalte eine familienfreundliche Marktgemeinde mit einer Willkommenskultur und Unterstützung in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens. Ein umfassendes Angebot an Kinderbetreuung mit ausreichend Kinderkrippen-, Kindergarten und Hortplätzen sei erstes Ziel. Die Jugend soll gestärkt, in das marktliche Geschehen weiter eingebunden und die Jugendarbeit ausgebaut werden. Auch die besonderen Belange von Senioren in vielen Alltagssituationen müssen gezielt unterstützt werden.

Das öffentliche Leben lebe vom Sport, der Feuerwehren, der Musik und all den anderen Vereinen. "Unser umfangreiches Angebot gilt es von Seiten des Marktes in allen Bereichen weiter zu stärken, um den Menschen auch für die Freizeit ein attraktiver Lebensmittelpunkt zu sein", betonte der Listenführer.

"Nicht zuletzt die Bürgernähe ist mir ein ganz besonderes Anliegen", versicherte der 46-jährige Lehrer bei seiner Ansprache. In verschiedensten Bereichen sei es immer wichtiger, die Bürger in die Entscheidungsprozesse transparent einzubinden: "Dazu möchten wir die Bürgerbeteiligung weiter ausbauen. Die Kreativität der Bürger, aber auch die Bedenken in manchen Punkten sind uns wichtig, um am Ende eines solchen Prozesses die richtigen Entscheidungen zu treffen."

Ein "Kümmerer" im Rathaus, der sich um viele Belange der Bürger, um die Vereine, das Ehrenamt und auch andere wichtige Begebenheiten kümmert, könne auch ein Standort-Marketing voranbringen, um so die Außenwirkung unseres Marktes zu stärken. "Dies ist wichtig, wenn wir Unternehmen begeistern wollen bei uns zu investieren, um uns Arbeitsplätze vor Ort anzubieten," schloss Wolfgang Prebeck.

Unterstützung bekam die örtliche CSU aus dem benachbarten Schwandorf, von wo die Fraktionsvorsitzende der Kreistags-CSU, Martina Englhardt-Kopf, und Oberbürgermeister Andreas Feller gekommen waren und für gemeinsame Ziele warben.

Die Kandidaten:

1. Wolfgang Prebeck (46), Diplom-Berufspädagoge (univ.); 2. Hubert Piehler (41), Metzgermeister, Landwirt; 3. Ingeborg Joswig-Bauer (69), selbstständige Kauffrau; 4. Kilian Mauderer (30), Lehramtanwärter; 5. Reinhard Meßmann (59), Fachkraft für Abwassertechnik; 6. Wolfgang Schatz (38), Unternehmer; 7. Tatjana Faderl (55), Justizangestellte; 8. Roland Forster (42), Betriebswirt VWA; 9. Christine Scherer (66), Dipl-Handelslehrerin a.D.; 10. Peter Irlbacher (50), Maschinenbautechniker; 11. Manfred Kurz (50), Zimmerermeister; 12. Stephan Mayrhofer (26), Bürokaufmann; 13. Stefan Harmsen (36), Gastronom, Versicherungsfachmann (IHK); 14. Dominik Bösl (44), Ausbildungsleiter und Sicherheitsfachkraft; 15. Petra Domes (54) Multimediaassistentin; 16. Veronika Graf (27), Geschäftsfrau; 17. Johannes Schießl (30), Fischwirt, Unternehmer; 18. Michael Beer (27) Zerspannungsmechaniker, Unternehmer; 19. Johanna Hofmeister (28), Soldatin; 20. Gerhard Peter (56), Metallbaumeister; Ersatzkandidaten sind Alexander Hofrichter, Marcel Pongratz und Rudolf Lindner.

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