Sieben Gruppen gestalteten am Samstag ein unterhaltsames Programm und spannten den musikalischen Bogen vom Walzer über die Polka bis zum „Schottisch“. Dazwischen erzählten Sepp Meindl aus Zandt und Sepp Sterr aus Weiden ihren „Schmatz“.
Veranstalter waren erneut der „Oberpfälzer Kulturbund“ und der Markt Schwarzenfeld. Kulturbund-Vorsitzender Altlandrat Volker Liedtke hieß unter den Gästen auch eine Delegation der Arbeitsgemeinschaft Oberpfälzer Heimatvereine in München willkommen, die die „Oberpfälzer Hymne“ anstimmte: „Gott mit dir, du Oberpfalz. Du bist mein Heimatland, hier meine Wiege stand“.
Sprecher Sepp Meindl kündigte die erste Gruppe an: „De Drei Matz`n“. Der Moderator aus Zandt interpretierte den Namen als Kompliment im Sinne von: „Des san drei Hund“. Das Trio ist ein Ableger der Blaskapelle Schwarzenfeld, die diesmal eine Pause einlegte. „De Drei Matz`n“ spielten mit Tuba- und Klarinettenbesetzung Polka, „Boarische“ und Landler.
„Nehmas an Oit`n“ empfahlen „Wiesa wie“ den Damen. Das Duo aus Wiesau besang augenzwinkernd die Vorzüge älterer Herren, „denn sie küssen nur zu Haus, da kennen sie sich aus“. So wie der Frantisek, „der is so stürmisch und so keck“. Beim „Lied der Winde“ konnte niemand mehr das Lachen verkneifen: „Hoffentlich kommt euch keiner aus, denn das hält doch niemand aus“.
Eine Besonderheit ist die "Amtsstubenmuse" aus Viechtach. Diese fünf Musikanten sind nicht nur Musikerkollegen, sondern arbeiten auch zusammen in der zentralen Bußgeldstelle. Sie spielten Landler und Boarische. Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kulturpreis und dem „Zwieseler Finken“, gehören die "Wolfersdorfer Sänger" zu den Großen der Volksmusikszene. Die „Woidbuama“ besangen den „Weg zu mein `Deandl“.
Als Gäste aus Oberfranken spielten die "Ponader Boum" mit Marschmusik und dem „Happurger Schottisch“ zur Unterhaltung auf und kehrten schließlich „beim Pfarrwirt“ ein. Eng verbunden mit der Gruppe sind die "Flotten Saiten" aus Nagel im Fichtelgebirge, die virtuos ihre Instrumente zum Klingen brachten. Nach Dankesworten von Bürgermeister Manfred Rodde stimmte der ganze Saal in das Schlusslied ein: "Mir san vom Woid dahoam".
















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