Der Ausbau der Kreisstraße 40 geht weiter: In Geratshofen war am Freitagmorgen Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt. Er führt vom Ortsteil weiter bis zum Anschluss an der SAD 37. Die Arbeiten sollen bis Juli abgeschlossen sein.
Der dritte Abschnitt bis zur Kreuzung mit der Staatsstraße 2151 ist für das kommende Jahr geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 2,3 Millionen Euro. Die Arbeiten führt die Firma Rappl aus, sie war vertreten durch den Firmeninhaber und Bauleiter Robert Niesner. Die Stadt Neunburg hat beim Grunderwerb unterstützende mitgewirkt. Ein Teil der Straße - vor allem beim dritten Abschnitt - liegt auf dem Gebiet der Stadt. Den Markt Schwarzhofen vertrat der Zweite Bürgermeister Alfred Wolfsteiner. Ein Großteil der Straße liegt auf dem Gebiet des Marktes.
Träger der Maßnahme ist der Landkreis, Landrat Thomas Ebeling hatte Mitarbeiter aus der Tiefbauabteilung mit zum Spatenstich gebracht. Die Kreisstraße SAD 40 wurde in den 1960-er Jahren als Kreisstraße gebaut. Der Streckenabschnitt zwischen der Kreisstraße SAD 37 und der Staatsstraße 2151 befindet sich hinsichtlich der Streckenführung noch im ursprünglichen Ausbauzustand. Die Fahrbahnbreite mit fünf Metern ist sehr schmal und genügt den heutigen verkehrstechnischen Anforderungen nicht mehr.
Bei der Maßnahme handelt es sich um einen bestandsorientierten Ausbau, die neue Straße wird weitgehend auf der alten Strecke verlaufen. Die Straße wird auf einer Länge von gut 2,3 Kilometern Metern auf eine Breite von 6 Metern ausgebaut, in Kurvenbereichen auf 6,5 Meter ausgeweitet. Der Fahrbahnoberbau wird der größeren Verkehrsbelastung angepasst. Die Entwässerung erfolgt über zwei Rückhaltebecken mit einem Fassungsvolumen von rund 530 Kubikmetern, eines in Geratshofen, eins bei Lengfeld.
Ab Juli wird die Verkehrsführung umgestellt, es wird der Abschnitt zwischen Geratshofen und der Einmündung in die Staatsstraße 2151 gesperrt. Die Anlieger der Ortschaften Demeldorf, Mallersdorf und Geratshofen können dann über die mit einer Tragschicht versehene Neubaustrecke in Richtung Schwarzhofen fahren. Über die Wintermonate soll der Verkehr in beide Richtungen möglich sein. Der Grunderwerb gestaltete sich schwierig. Nach teils zähen Verhandlungen konnten jedoch mit allen betroffenen 24 Grundstückseigentümern Vereinbarungen geschlossen werden.
Landrat Ebeling erläuterte die Bedeutung des Ausbaus zur Anpassung an heutige Anforderungen. Er dankte den Grundstückseigentümern. Alfred Wolfsteiner stellte die Bedeutung der Straße für die Bewohner des Marktes heraus. Mit dem Ausbau wird die Infrastruktur verbessert. Er ging auf bereits vorgenommen Baumaßnahmen ein. "Der Markt hat seine Hausaufgaben gemacht", stellte er fest. Die Beeinträchtigungen für die Anlieger sollen möglichst gering gehalten werden.













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