26.02.2020 - 14:59 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Gemeinsam für den Markt viel erreicht

Die Große Koalition gibt es in Schwarzhofen schon lange. CSU und SPD blicken bei der ersten gemeinsamen Wahlveranstaltung auf die vergangene Wahlperiode zurück und loben unisono das gute Miteinander für den Markt.

Maximilian Beer (links) und Alfred Wolfsteiner (rechts) blickten bei der gemeinsamen Wahlveranstaltung auf die vergangenen Jahre zurück.
von Adolf MandlProfil

SPD-Ortsvorsitzender Alfred Wolfsteiner betonte bei der Wahlveranstaltung von CSU und SPD zunächst, dass man einen gemeinsamen Flyer anbieten könne mit Kandidaten auf zwei getrennten Listen und einem guten Programm. Er ging im Anschluss auf die Arbeit im Marktrat ein, wo vor allem in den vergangenen sechs Jahren hervorragend zusammengearbeitet worden sei. Dabei sei viel Geld investiert worden, wodurch der Markt vorangebracht worden sei. "Schwarzhofen ist schöner geworden", betonte Wolfsteiner und dankte den Markträten und vor allem Bürgermeister Maximilian Beer für ihre Arbeit. Zudem habe man sich konsolidiert, wie die sichere Genehmigung der Haushalte durch das Landratsamt auch beweise. Nun gelte es, die hervorragende Zusammenarbeit auch in der kommenden Wahlperiode fortzusetzen - und deshalb biete man zwei Listen auf einem gemeinsamen Prospekt an.

CSU-Ortsvorsitzender Maximilian Beer hob ebenfalls hervor, dass man auf beiden Listen "wunderbare Leute" aufbieten könne, die hinter der Sache stünden und sich vielfältig einbringen wollen. Er blickte auf 24 Jahre im Amt zurück und betonte, dass speziell die vergangenen sechs Jahre sehr gut verlaufen seien: Man habe an einem Strang gezogen und für das Gemeinwohl zusammen überparteilich gearbeitet. Dafür dankte Beer den Markträten: "Es hat menschlich Spaß gemacht", freute er sich. Entgegen mancher Behauptungen, dass er sich allein profilieren habe wollen und die Markträte nur "Stimmvieh" gewesen seien, stellte er heraus, dass man vor den Sitzungen meist lange gemeinsam getagt und diskutiert habe, um einen Konsens zu finden.

Beer blickte dann auf die vergangenen Jahre zurück und nannte zunächst Straßenbaumaßnahmen mit einem Gesamtaufwand von 3,4 Millionen Euro. Darunter war der Ausbau der Ortsdurchfahrt, einem "Jahrhundert-Projekt". Schwerpunkte waren laut Beer außerdem die Ausweisung von Baugebieten mit Baukindergeld für junge Familien, die Altortsanierung mit Förderung privater Maßnahmen, die Flurneuordnung und Dorferneuerung Haag und Schönau, der Großparkplatz beim Friedhof mit WC-Anlage sowie die Verbesserung der Bauhof-Ausrüstung sowie des Fuhrparks. Für die Breitbanderschließung sei etwa eine Million Euro investiert worden.

Auch die Zukunft bringe finanzielle Herausforderungen mit sich, fuhr das Marktoberhaupt fort. In diesem Zusammenhang erwähnte Beer unter anderem die energetische Sanierung und den Brandschutz an der Schule, den Ausbau sowie die Erweiterung des Kindergartens mit Schaffung neuer Krippenplätze, die Sanierung von Gemeindestraßen, die Instandsetzung maroder Altwasserkanäle und der zugehörigen Ortsstraßen, den Abschluss des Breitbandausbaus, die Flurneuordnung und Dorferneuerung Denglarn sowie die Weiterführung der Altortsanierung. Im Anschluss stellten sich noch die anwesenden Kandidaten vor.

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