15.02.2021 - 15:42 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Holzoptik und Naturstein im Schwarzachtal-Kindergarten

Die Entscheidung für eine Erweiterung des Schwarzachtal-Kindergartens in Holzbauweise ist bereits gefallen. Nun legte der Marktrat die Materialien für die Innenausstattung fest.

Der Schwarzachtal-Kindergarten wird saniert und erweitert.
von Helga ProbstProfil

Das Architekturbüro Wild & Wilnhammer stellte den Markträten eine ansprechende Auswahl an Fenstern, Dämmung und Bodenbelägen für den Schwarzachtal-Kindergarten vor. Das Kindergartenpersonal konnte in der Marktratssitzung Wünsche und Anregungen einbringen.

Architekt Michael Baltes empfahl als Bodenbelag in den Gruppenräumen das gesundheitlich unbedenkliche Linoleum. Ein sehr dünnes Material, das bei der Flächenheizung schnell reagiert. An die Decke kommt eine Holzwolledämmung als Schallschutz und die Innenverkleidung wird eine Holzoptik haben. Bei den Fenstern gab es für Architekt Thomas Wilnhammer nur eine Option. „Holzalufenster sind wertig, haltbar und am wartungsärmsten“, erklärte der Fachmann. Die Treppen werden aus Alu gefertigt und in den Fluren soll Naturstein verlegt werden. Auf Anregung des Personals erhält der Kindergarten eine Toilette in Gartennähe. Bis Mai soll die Vergabe der Gewerke vollzogen sein, denn 2022 muss die Einrichtung fertig sein.

Ausstellungs- und Verkaufsräume

Unter dem Tagesordnungspunkt „Bauanträge“ wurde in Haag die Errichtung einer Liegehalle mit Melkbereich, Technikraum, Laufhof und Güllebehälter, sowie der Umbau des bestehenden Anbindestalles genehmigt. Das gemeindliche Einvernehmen wurde für den Bau von Ausstellungs- und Verkaufsräumen mit Betriebswohnung in Uckersdorf erteilt. Das Bebauungsplanverfahren wurde aufgrund der Stellungnahme der Regierung der Oberpfalz eingestellt. „Ich versteh nicht warum“, sagte Bürgermeister Maximilian Beer. Gebäude sein bereits vorhanden, die verfallen würden, denn ein Neubau fände dann an anderer Stelle statt. Nach Gesprächen mit dem Landratsamt Schwandorf stellte der Bauherr jetzt einen Bauantrag. Für den Bau einer landwirtschaftlichen Scheune auf einem Grundstück bei Schwarzhofen liegt keine Privilegierung vor. Das Projekt konnte nicht genehmigt werden.

Aufwand zu groß

Ein Tiefbauunternehmen darf eine landwirtschaftliche Fläche bei Haag durch Auffüllung verbessern. Hier regte Josef Fink (CWU) an, dass mit der Firma eine Vereinbarung getroffen werden sollte, dass entstandene Schäden an der Zufahrtstraße repariert werden müssen. Nach längerer Diskussion wurde diesem Antrag nicht stattgegeben. Es wäre ein zu großer Aufwand, die Straße jetzt und nach Beendigung der Auffüllung bewerten zu lassen. Es könne nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, von wem die eventuellen Schäden letztendlich verursacht wurden, da auf dem Weg auch landwirtschaftlicher Verkehr läuft.

Schwarzachbrücke seit April gesperrt

Schwarzhofen

Alle sechs Jahre müssen die Brücken im Markt geprüft werden. Der Marktrat nahm von den Ergebnissen Kenntnis und plant als erstes die Sanierung der Eisenbahnbrücke in Zangenstein. Weitere Brücken folgen, damit die Verkehrssicherheit wieder hergestellt wird. Bei einigen Brücken handelt es sich um wichtige Verbindungen für die Bürger, weshalb Zweiter Bürgermeister Franz Stockerl (CSU) auf die Dringlichkeit der Sanierungen hinwies.

Aus nichtöffentlicher Sitzung wurden zwei Entscheidungen bekannt gegeben: Über die Firma VWR International GmbH aus Darmstadt wird eines BSB-Messgeräte für die Kläranlagen des Marktes angeschafft. Der Markt beantragt zudem für die Baumaßnahme „Vollausbau Bodenäckerstraße und Krimlinger Weg mit Sanierung des Kanalnetzes“ bei der Lfa-Förderbank ein Darlehen aus dem Programm „Infrakredit Kommunal“ über 190 000 Euro.

Die Brücke über die Schwarzach in Schwarzhofen bleibt vorerst gesperrt. Vorab wird die Eisenbahnbrücke in Zangenstein saniert.

 

 

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