11.11.2019 - 17:28 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Krankenpflegeverein verbucht über 6000 Hausbesuche

Bessere Erlöse hat der Krankenpflegeverein im Vorjahr erzielt. Das wirkt sich auf die Pauschale aus, die an die Caritas-Sozialstation gezahlt wird. Für die Zukunft sollen neue Mitglieder gewonnen werden.

von Adolf MandlProfil

Zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Krankenpflegevereins Schwarzhofen hieß Pfarrer und Vorsitzender Markus Urban nur einen sehr überschaubaren Kreis an Mitgliedern willkommen. In der Runde begrüßte er Albert Krieger, Geschäftsführer der Caritas-Sozialstation, und Pflegedienstleiterin Anita Fischer. Sein geistliches Einleitungswort stellte Pfarrer Urban unter das Motto„Lasten tragen“.

Beim Krankenpflegeverein wurden im vergangenen Jahr 23 Patienten betreut. Die Schwestern der Caritas absolvierten dabei weit über 6000 Hausbesuche. Die Pauschale der Vereins an die Sozialstation konnte durch bessere Erlöse auf 75 Prozent gesenkt werden. Der Kassenbericht von Rainer Meidhof belegte steigende Einnahmen. Der Verein verfüge noch über genügend Rücklagen.

Schriftführerin Karola Amode blickte mit der Verlesung des Protokolls zurück auf die letzte Mitgliederversammlung. Pfarrer Markus Urban nutzte den Anlass, um den Vorstandsmitglieder für ihre Mitarbeit und Unterstützung zu danken. Er lobte die gute Arbeit der Schwestern in der Caritas-Sozialstation Neunburg. Weiterhin sei man auf der Suche nach Pflegepersonal, außerdem würde der Vereine gerne neue Mitglieder werben, um für die Zukunft gut aufgestellt zu bleiben. Aktuell liegt deren Zahl bei etwa 100. Derzeit könnten nur Mitglieder des KPV durch die Caritas-Sozialstation betreut werden. Markus Urban gab sich überzeugt, dass die Krankenpflegevereine weiter bestehen und wichtig bleiben werden.

Wegen großer Ausgaben für Fahrzeuge bat die Sozialstation alle Krankenpflegeverein um Unterstützung, zumal durch die Senkung der Abgaben Geld gespart wurde. Die Spende wurde einstimmig genehmigt. Geschäftsführer Albert Krieger informierte, dass der Paragraf zum Datenschutz aktualisiert werden sollte, dem wurde zugestimmt.

Für die Zukunft wünschte sich Pfarrer Markus Urban weiter gute Zusammenarbeit. Mit einem gemeinsamen Vaterunser, in das vor allem die Kranken eingeschlossen wurden, endete die Versammlung.

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