Es gibt einen harten Kern an Mitstreitern, einige Kulturinteressierte, die neue Ideen einbringen wollen, doch es stehen auch etliche Aktive nicht mehr zur Verfügung. Diese Konstellation präsentierte der Vorsitzende des Kulturförderkreises Schwarzhofen, Bürgermeister Maximilian Beer, bei einem Treffen im Rathaus.
Nahezu drei Jahre sind seit der letzten Zusammenkunft vergangen. Programmhöhepunkte waren in der Folge das Kirchenkonzert mit den „Stimmen der Berge“, der Besuch von Bischof Rudolf Voderholzer, die Neujahrsandacht des Kirchenchores und die Premiere der Theaterfreunde. "Danach kam der Lockdown und damit das Ende der Kulturarbeit mit all ihrer früheren Vielfalt", so Beer.
Gut kamen dann im Sommer dieses und des Vorjahres die Märchenwanderung der Theaterfreunde in neuer Form an. Sie wurden zu einem Besuchermagnet. Das gilt auch die zum zweiten Mal angebotene Veranstaltung „Musi ist beim Schartenbeck“. Einige Vorträge stehen noch auf der Agenda.
Alfred Wolfsteiner informierte, dass er auch in Corona-Zeiten etliche Aufsätze verfasst habe, auch über Schwarzhofen. Maximilian Beer gab bekannt, dass der Markt 37 Dias mit alten Ortsansichten von 1957 erworben habe. Josef Merkl stellte sein neues Buch über die Pfreimd vor, das nach dem Erfolg über die Schwarzach ebenso gelingen solle.
Eigentlich wollte man zum 100-jährigen Bestehen des Kriegerdenkmals die verblassten Inschriften erneuern, aber entweder hatten die Steinmetze keine Zeit oder der Preis war ihnen zu niedrig, Man wird dies im nächsten Jahr nachholen. Am 27. November ist Senioren-Adventnachmittag und in den Weihnachtsstadel laden die Schönauer am 12. Dezember ein. Die Neujahrsandacht des Kirchenchors folgt am 1. Januar 2023. Einen Vortrag zur WAA-Geschichte des Historischen Vereins gibt es am 23. April. Die Theaterfreunde präsentieren ihr Stück „Am Wegweiser zum siebten Himmel“ am 4. April. Die Schönauer stellen am 30. April einen Maibaum auf. Eine Veranstaltung zur Serie „Bayern-Tour-Natur“ will Urgestein Hans Hofweber am 4. Juni anbieten.
Einige junge Frauen wollen sich in den Kulturförderkreis integrieren. Angedacht sind ein Nähkurs, „Erste Hilfe am Kind“ und ein Tanzkurs. Maximilian Beer sicherte seine volle Unterstützung zu.













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