24.10.2019 - 15:04 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Mehr Verantwortung für die Jugend

Seit Jahren mahnt das Finanzamt bei den "Burgschützen" Zangenstein eine Satzungänderung an. Dem trägt der Verein nun Rechnung und stärkt die Jugend.

Die Jugend hat bei den „Burgschützen“ künftig ein größeres Mitspracherecht. Unser Bild zeigt den neuen Vorstand mit den Ehrengästen.
von Adolf MandlProfil

Schützenmeister Robert Heller informierte bei der ersten Jugendausschuss-Sitzung der "Burgschützen" darüber, dass der Schützenverein seit vielen Jahren vom Finanzamt aufgefordert worden sei, die Satzung zu ändern. Deshalb habe man bei der letzten Mitgliederversammlung einen Abschnitt in die Satzung eingefügt, der die Bildung einer Schützenjugend regelt. Unter Schützenjugend versteht man alle Mitglieder des Vereins bis zum Alter von 27 Jahren.

Die Schützenjugend stellt zukünftig eine eigenständige Gruppe innerhalb des Vereins dar, die sich selbstverwaltet und auch eine eigene Kasse unterhält. Die Gründung der Schützenjugend stand bei dieser Sitzung im Mittelpunkt. Die Gruppe könne künftig selbst darüber entscheiden, wie und wofür sie ihr Geld ausgebe. Sie habe Stimmrecht im Vorstand des Vereins.

Dieser Schritt solle zu mehr Selbstständigkeit der Jugend führen. Sie erhalte mehr Stimmrecht und Mitverantwortung im Verein; die jungen Mitglieder der Schützen sollten dadurch auch an die aktive Gestaltung des Vereins herangeführt werden. Schützenmeister Heller erhoffte sich dadurch auch eine gewisse Werbung für den Verein und positive Impulse.

Wesentliche Entscheidungen der Schützenjugend müssen vom Vorstand, beziehungsweise der Generalversammlung bestätigt werden. Nachdem die Versammlung die Satzung mit dem Jugendparagraphen bestätigt hatte, bestätigte sie nun auch die Bildung der Schützenjugend. Die Jugendordnung wurde auch von den Jugendlichen einstimmig angenommen.

Als erste Jugendleiterin fungiert künftig Brigitte Reiml. Ihr Stellvertreter ist Simon Armer. Die Kasse verwaltet Thomas Armer, Jugendsprecher ist Dominik Meier. Als Beisitzer fungieren Christoph Armer, Simone Dirmeier, Ines Breu und Peter Heller.

In seinem Grußwort freute sich Gauschützenwart Norbert Nietfeld darüber, dass sich zum ersten Mal im Schützengau eine Jugendleitung bei einem Jugendtag etabliert habe. Er sicherte seine Unterstützung zu und wünschte viel Erfolg.

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