Schwarzhofen
17.03.2022 - 18:07 Uhr

Schwarzhofener Seniorenclub löst sich auf: Wunsch nach einem Neuanfang

Die letzte gemeinsame Kaffeerunde: Der Seniorenclub löst sich auf. Bürgermeister Maximilian Beer dankte Waltraud Roiger und Meta Arnold für ihre Betreuungsarbeit. Bild: mad
Die letzte gemeinsame Kaffeerunde: Der Seniorenclub löst sich auf. Bürgermeister Maximilian Beer dankte Waltraud Roiger und Meta Arnold für ihre Betreuungsarbeit.

Der „harte Kern“ der Damen des Seniorenclubs fand sich aus einem „traurigen“ Anlass im Marktladen-Cafe ein: Der Seniorenclub wurde nach zwei Jahren Corona-Pause aufgelöst.

Bürgermeister Maximilian Beer erinnerte daran, dass man 2016 das 30-jährige Jubiläum gefeiert habe. Er blickte zurück auf den „Start“ im Jahr 1986 auf Betreiben des damaligen Pfarrers Friedrich Artmann mit den Betreuerinnen der „ersten Stunde“ : Luise Hartl, Martha Zimmermann, Barbara Gesierich und eben Waltraud Roiger, die heute noch aktiv dabei ist. Meta Arnold kam 1997 dazu. "Nun geht eine Ära zu Ende", bedauerte Beer. Man wisse um die Verdienste für die Seniorinnen, die dieses Angebot gerne angenommen hatten. Markt und Pfarrei profitierten von der Arbeit der Betreuerinnen – vor allem beim Seniorennachmittag in der Adventszeit. Der Bürgermeister sprach den beiden Betreuerinnen seinen dank aus für ihre großartige Arbeit; "Sie planten immer im Voraus“. Als kleines Dankeschön übergab er das Buch über die Schwarzach.

Pfarrer Markus Urban begann seine Dankesrede mit dem Ausspruch „jeder Bruch kann auch ein Anfang sein“. Dieser Schritt tue einfach weh, die Betreuerinnen hätten sich immer etwas einfallen lassen und "die Seniorinnen nahmen das Angebot gern an". Urban wünschte sich "einen möglichen Neubeginn" und hob die gute Zusammenarbeit von Pfarrei und Markt hervor. Bürgermeister Beer regte ein Treffen in zwei Wochen an und bat darum, Ideen zu sammeln und sich Gedanken zu machen.

 
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