15.03.2020 - 20:15 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Spende, die ein Menschenleben rettet

Ein mobiler Lebensretter macht den Markt Schwarzhofen herzsicherer. Mit dem Defibrillator, den Unternehmer Helmut Seebauer der Feuerwehr finanziert hat, ist schon ein Menschenleben gerettet worden.

Bei einer besonderen "Einsatznachbesprechung" dankten Bürgermeister Maximilian Beer und die Vertreter der Hilfsorganisationen Helmut Seebauer für seine Unterstützung.
von Externer BeitragProfil

Vor wenigen Monaten wurde dank der Unterstützung durch Helmut Seebauer für die Feuerwehr Schwarzhofen ein Laiendefibrillator angeschafft, der seitdem auf dem Mannschaftstransportwagen untergebracht ist. Dieser mobile Lebensretter soll den Markt Schwarzhofen "herzsicherer" machen. Zudem wurde die Feuerwehr Schwarzhofen bei der Integrierten Leitstelle im Alarmierungssystem mit einem Defibrillator hinterlegt und wird seitdem beim Stichwort Herzkreislaufstillstand zusätzlich zum Rettungsdienst, analog eines Helfer vor Ort, mitalarmiert. Unterstützung erhielten die Akteure von Notfallsanitäter Maximilian Lang, der seit 2017 schon einige dieser AED-Projekte begleitet hat. Es sei nicht wichtig, wer den Defibrillator zum Einsatzort bringe und mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginne, wichtiger sei es, dass dies so schnell wie möglich geschehe. Konkurrenzdenken zu anderen Hilfsorganisationen wäre hier fehl am Platz, so Lang.

Der stellvertretende BRK-Bereitschaftsleiter lud daher Feuerwehrkommandant Stefan Schmid, Vorsitzenden Christian Voith, Sponsor Helmut Seebauer, Bürgermeister Max Beer und einige Einsatzkräfte der Feuerwehr Schwarzhofen zu einer besonderen Einsatznachbesprechung ins Gerätehaus ein. Denn am 23. Februar gegen 0.40 Uhr trat das ein, wofür sich die Feuerwehrkräfte zusammen mit dem Notfallsanitäter intensiv vorbereitet hatten: Ein Schwarzhofener erlitt einen Herzkreislaufstillstand in Form des lebensbedrohlichen Kammerflimmerns. Lang konnte allen Beteiligten ein hoch professionelles Vorgehen bescheinigen. Die Rettungskette funktionierte Hand in Hand. Ohne das Eingreifen des Ersthelfers und der Feuerwehr-Einsatzkräfte wären die ersten wichtigen und entscheidenden Minuten nutzlos verstrichen. "Dem Patienten geht es gut", so Christian Voith.

Bürgermeister Beer zollte den Einsatzkräften seine Hochachtung und dankte Helmut Seebauer. Dieser freute sich, dass das Gerät so schnell ein Leben retten konnte.

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