15.08.2019 - 10:51 Uhr
Schwend/BirglandOberpfalz

Preise des Gemeindeschießens im Birgland verteilt

Das Geheimnis um den neuen König ist gelüftet. Und es bleibt dabei: Auf dem Thron sitzt eine Frau.

Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung (von links): Sportleiter Ernst Kölbel, Birgland-Königin Silvia Fiederer, ihre Vorgängerin und Scheibenspenderin Martina Rupp, der Zweite Ritter Johannes Fillep und Bürgermeisterin Brigitte Bachmann.
von Autor SISProfil

vorausgegangene Gemeindeschießen vor. Daran beteiligten sich 64 Mannschaften.

Den besten Schuss setzte Silvia Fiederer von den Schlepper- und Motorradfreunden aus Schwend. Ein 37,6-Teiler brachten ihr die Königswürde. Somit wird das Birgland zum zweiten Mal in Folge von einer Frau regiert. Die Vorjahressiegerin Martina Rupp stiftete die Königsscheibe und überreichte sie an ihre Nachfolgerin.

Als Erster Ritter amtiert Richard Wagner von Cosmos Wolfertsfeld. Er schoss einen 71,8-Teiler. Johannes Fillep von der Feuerwehr aus Eckeltshof ist mit einem 97,7-Teiler Zweiter Ritter. Bei der Mannschaftswertung auf Meister brachte es das Bushäusl Leinhof mit Heinz Gnahn, Harry Fischer und Ammar Joudah auf 250 Ringe und somit Platz eins. Dichta uf den Fersen waren ihnen von der Feuerwehr Schwend Erich Utz, Udo und Martina Bär mit 249 Ringen. Platz drei ging an den Obst- und Gartenbauverein Schwend. 248 Ringe schossen Gerd Kölbel, Kerstin Behlau und Dagmar Huber.

In der Tiefschusswertung siegte die Feuerwehr Schwend vor den Kollegen aus Frechetsfeld. Auf den dritten Platz setzte sich ein weiteres Team der Feuerwehr Schwend. Den besten Schuss beim Gemeindeschießen gab Erwin Jäger aus Wolfertsfeld mit einem 4,0-Teiler ab. Die höchste Ringzahl 99 gelang dem Ehrenschützenmeister Erwin Schötz. Den Trostpreis erhielt eine Mannschaft von der Feuerwehr aus Poppberg. Die Nummer Eins bei der Meistbeteiligung sind die Schlepper- und Motorradfreunde aus Schwend. Sie schickten elf Mannschaften an die Schießstände. Ebenso viele stellte der Obst- und Gartenbauverein Schwend. Den dritten Platz teilen sich die Feuerwehren aus Poppberg und Schwend mit jeweils sieben Teams.

Mit zum Sommerfest gehört das Oldtimertreffen für Schlepper und besondere Fahrzeuge. Am Sonntagvormittag tuckerten 98 Teilnehmer mit ihren Gefährten zum Festplatz nach Schwend. Den weitesten Weg nahm Franz Reif aus Weiher bei Hirschau über 44 Kilometer auf sich. Das älteste Fahrzeug war eine Zündapp aus dem Baujahr 1942, die Werner Maiß aus Riedelhof gehört. Aus Schäflohe rollte ein 1Konvoi mit elf Fahrzeugen an. Zehn kamen aus Utzenhofen und acht aus Bachetsfeld.

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