Der Ortstermin symbolisierte, dass es jetzt losgehen kann: Zusammen mit seiner Stellvertreterin Margit Reichl und Vertretern des Stadtrats, der ausführenden Firma Seebauer aus Girnitz und des Ingenieurbüros Weiß aus Neunburg zerschnitt Bürgermeister Martin Birner symbolisch das Band und gab damit das Baugebiet Seebarn-Nord" frei.
Jahrelang sei der Wunsch nach Bauplätzen in Seebarn immer wieder geäußert worden. Mit den zehn Parzellen zwischen 376 und 804 Quadratmetern stelle man jungen Familien eine in den Ort eingebettete schöne Fläche zur Verfügung, führte Birner aus.
Ein Punktesystem bei der Vergabe der Parzellen, die einen Anschluss für Gas und Glasfaser vorsehen, sicherte zur Hälfte jungen Familien aus Seebarn nach vorgegebenen Kriterien einen Bauplatz zu, die Hälfte der Plätze wurde an externe Familien vergeben. Die Gesamterschließungskosten beliefen sich auf knapp 300.000 Euro. "Wir könnten das Doppelte an Bauplätzen brauchen ", so Birner, der noch weitere Flächen zum Bebauen sieht.
Großen Dank richtete er an seine Stellvertreterin Margit Reichl. Als Seebarnerin führte sie unermüdlich Verhandlungen, die sich allerdings nach dem Tod der Eigentümerin aufgrund von Erbangelegenheiten noch längere Zeit hingezogen haben. Die Bauwilligen sitzen jedenfalls schon in den Startlöchern.
Erschließung
- Die Erschließungsstraße, die in den Hammerweg mündet, besitzt eine Breite von 4,45 Metern und eine Länge von 145 Metern und endet in einem Wendehammer.
- Entlang der Straße verläuft ein 2,30 Meter breiter öffentlicher Grünstreifen mit Baumbepflanzung, inklusive zwei Besucherparkplätzen.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.