21.03.2021 - 15:41 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Neunburg macht den Weg für zwei Baugebiete frei

Die Stadt Neunburg will, dass sich auf zwei Baugebieten bald was tut. Die Stadträte fällten zu „Nördlich der Schrenckstraße“ und „Seebarn-Nord“ einstimmige Beschlüsse.

Für das Baugebiet "Nördlich der Schrenckstraße" kann die zweite Auslegung erfolgen
von Helga ProbstProfil

Der Weg ist frei für zwei große Bauvorhaben in der Stadt. Zügig soll es jetzt weitergehen, damit bald der Spatenstich erfolgen kann. In der Stadtratssitzung wurden die Stellungnahmen nach der öffentlichen Auslegung gewürdigt, die für das Baugebiet „Nördlich der Schrenckstraße“ und „Seebarn-Nord“ eingegangen sind. Die Planungen können weiterlaufen und die zweite Auslegung erfolgen.

„Wir wollen, dass es jetzt zügig weitergeht“, sagte Bürgermeister Martin Birner zu den beiden Tagesordnungspunkten, die sich mit den Stellungnahmen und Anregungen von Behörden und Grundstücksnachbarn befassten. Für das Baugebiet „Nördlich der Schrenckstraße/Pentinger Steig“ ergaben sich ein paar Änderungen. Diese setzte das Ingenieurbüro Weiß um und stellte sie dem Stadtrat vor.

Die Höhe der geplanten Mehrfamilienhäuser wurde auf zehn Meter und die Dachneigung auf 15 Grad reduziert. Mehrere Anwohner aus der Schrenckstraße haben das angeregt und ihrem Wunsch wurde jetzt Rechnung getragen. Für Artenschutz und Grünordnung wurden Maßnahmen ergänzt und festgelegt, dass die Siedlung von der Ringseisstraße in Richtung Kolpingstraße als Einbahnstraße befahren werden wird. Für die erneute Auslegung des Bebauungsplans wurden Gutachten hinsichtlich Geruchs- und Lärmimmissionen, ausgehend von bestehenden, westlich gelegenen Gewerbe- und Handwerksbetrieben beauftragt. Des weiteren laufen orientierende Altlastenuntersuchungen für den Boden im geplanten Baugebiet. Die Vorgabe ist, so viel Wohnraum, wie möglich auf weniger Fläche zu schaffen. „Deshalb wird auch im ländlichen Raum mehrgeschossig gebaut“, erklärte Birner. Der geänderte Bebauungsplan-Entwurf wurde einstimmig gebilligt und wird erneut ausgelegt. Die Anwohner haben die Möglichkeit noch einmal Änderungswünsche einzureichen.

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Der Bebauungsplan für das Baugebiet „Seebarn-Nord“ hat die zweite Auslegung bereits hinter sich. Der Stadtrat beschäftigte sich mit den eingegangenen Stellungnahmen und fällte die Abwägungsbeschlüsse dazu einstimmig. Auch die Satzung für das Baugebiet in Seebarn fand die Zustimmung aller Räte, so dass der Bebauungsplan nach seiner Bekanntmachung wirksam wird. Die Grundstückseigentümer können loslegen. Die Erschließungsstraße im neuen Seebarner Wohnbaugebiet erhielt die Bezeichnung „Spitzackerweg“.

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