(sön) Zum Kirchweihgottesdienst, den Pfarrer Gottfried Schubach zelebrierte, traf sich am Sonntag die Riedener Pfarrgemeinde in der Filialkirche Maria Hilf in Siegenhofen. Der anschließende Frühschoppen im Zelt der Freiwilligen Feuerwehr Rieden und im Koller-Stadl eröffnete den weltlichen Teil der Siegenhofener Wiesenkirchweih. Bereits am Samstag hatten die Männer der Riedener Wehr, die heuer zum sechsten Mal die Organisation des Festes übernommen hatte, mit Baggerunterstützung den 25 Meter langen Baum aufgestellt.
„Nach mehr als 40 Jahre steht nun schon zum fünften Mal ein Kirwabaum bei unserer Wiesenkirwa“, freuten sich ältere Siegenhofener. Die Kränze hatten die Riedener Kirwamoidln geflochten. Tobias und Johannes Haas hatten gemeinsam mit Daniel Malotta, Jonas Weiß und Andreas Fischer den Stamm geringelt. Rauten, „Siegenhofen 2018“, das Riedener Wappen und den heiligen Florian, den Patron der Feuerwehrler in den Stamm eingeschnitzt. Nach dem Kirchweihgottesdienst am Sonntag gab es zum Frühschoppen Bratwürste oder Steaks vom Grill. Theresa Weinfurtner spielte dazu auf.
Bei vielen Gästen blieb an diesem Tag die Küche kalt, die Feuerwehr hatte mit deftigem Schweinebraten sowie Kartoffel- und Gurkensalat für den Mittagstisch gesorgt. Am Nachmittag spielten der Wagner Bose mit seiner Quetschn und der Paa Fonse mit seinem Klarinettl so richtig auf. Sie sorgten im Wechsel mit der Fünferband – Theresa mit ihrer Steirischen, Louis am Tenorhorn, Johannes am Cajon und Phillip an der Gitarre – im Zelt der Freiwilligen Feuerwehr für Stimmung.
Ensdorfer, Vilshofener und Thanheimer Feuerwehrkollegen kamen nach Siegenhofen, Radler- und Fußgruppen machten vom Vilstalradweg einen Abstecher zur Wiesenkirchweih, um sich zu stärken und mitzufeiern.















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