25.02.2020 - 11:27 Uhr
Sorghof bei VilseckOberpfalz

Einheitsblock FW Vilseck wirbt in Sorghof um Stimmen

Künftig sollen mehr Frauen im Vilsecker Stadtrat vertreten sein. Dafür tritt der Listenführer der Wählergruppe Einheitsblock Freie Wählerschaft, Zweiter Bürgermeister und Kreisrat Thorsten Grädler bei einer Wahlveranstaltung ein.

Die Auftragsvergabe für den Ausbau der Grünwalder Straße steht in Kürze an. Für die Maßnahme ist eine Bauzeit von maximal 16 Wochen in der Zeit von April bis November vorgesehen. Zuvor werden alle Anlieger bei einer Versammlung über den genauen Ablauf und Umfang der Maßnahme informiert.
von Autor KARIProfil

Bei der gut besuchten Versammlung in Sorghof sagte Grädler: „Derzeit sind nur drei der 20 Mandate mit Frauen besetzt. Dies muss sich ändern.“ Denn das Know-how und die Sichtweisen der Frauen seien gerade bei sozialen Themen wie Familien, Kinder, Senioren, Barrierefreiheit und Arbeit unerlässlich.

Deshalb habe die Wählergruppe bei der Kandidatensuche große Anstrengungen unternommen, um kompetente und motivierte Frauen zu gewinnen, so Grädler. Mit der amtierenden Stadträtin Monika Krieger sowie Daniela Sertl, Lisa Weiß, Martina Apfelbacher und Christina Klaus stünden fünf starke Bewerberinnen parat, um ab Mai 2020 Verantwortung zu übernehmen. Bei der persönlichen Vorstellung der Kandidaten verdeutlichte sich die Bandbreite von deren Berufen und dem ehrenamtlichen Engagement.

Fraktionsvorsitzender Wilhelm Ertl erinnerte an markante Baumaßnahmen und Investitionen in der ablaufenden Legislaturperiode. Die vergangenen sechs Jahre seien geprägt gewesen von der guten Einnahmesituation der Stadt Vilseck und dem daraus resultierenden Anstieg der Haushaltsvolumen. Im laufenden Jahr umfasse der Vermögenshaushalt 8,1 Millionen Euro. Im Haushalt 2020 seien die Instandsetzung und Verbreiterung der Grünwalder Straße mit einem Ansatz von 135 000 Euro sowie weitere Tiefbaumaßnahmen für Wasserleitung und Kanal in den seitlichen Straßenzügen von Sorghof vorgesehen.

Wie Ertl weiter ausführte, wurden in diesem Ortsteil in den vergangenen sechs Jahren größere Investitionen getätigt wie die Anschaffung von zwei neuen, modernen Einsatzfahrzeugen für die Sorghofer Wehr, die Erneuerung schadhafter Wasser- und Kanalleitungen und umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Außen- und Innenbereich des Kindergartens. Im Friedhof Sorghof sei die vorhandene Urnenwand erweitert und seien die Toiletten am Leichenhaus saniert worden.

In der Diskussionsrunde ging es um die Breitbandversorgung. Hier klagten einige Bürger über einen je nach Anbieter offenkundig unzureichenden Internet-Empfang. Lebhaft diskutiert wurden die geplanten Maßnahmen zur Leerstandsbekämpfung und das hohe Verkehrsaufkommen in der Ortschaft Schlicht. Diese Themen seien ein Schwerpunkt künftiger Stadtratsarbeit, stellte Grädler fest.

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