09.01.2020 - 11:30 Uhr
Sorghof bei VilseckOberpfalz

Waldweihnacht Sorghof überschreitet 75000-Euro-Grenze

Gut zwei Wochen ist es her, da knackte die 29. Waldweihnacht in Sorghof die 70 000-Euro-Grenze bei ihrem gesamten bisherigen Spendenaufkommen.

Die Darsteller der Sorghofer Waldweihnacht zusammen mit den Repräsentanten der Vereine und Organisatoren, die aus dem Spendentopf Zuwendungen erhalten haben.
von Autor GFRProfil

Aber bei der Verteilung der Einnahmen von fast 8000 Euro dachte Sam Kraus schon über neue Geschichten für 2020 und 2021 nach. Ziel bei der vergangenen Sorghofer Waldweihnacht sei es gewesen, das Spendenaufkommen auf mehr als 70 000 Euro zu steigern, erinnerte Organisator Sam Kraus bei der Zusammenkunft im Sportheim in Sorghof.

„Danke, danke, danke“, sagte Bürgermeister Hans-Martin Schertl. Das galt den Sorghofer Vereinen, die sich seit fast 30 Jahren um diese „Riesenveranstaltung“ bemühten, aber mittlerweile Routine darin hätten. Schertl unterstrich, dass für den guten Zweck, der hinter dieser Waldweihnacht steckt, "eigentlich keine Mühe zu viel sein kann". Von „krummen Summen“ wie 75 900 Euro halte er nicht viel, sagte Schertl. Daher zückte der Bürgermeister seinen Geldbeutel und stockte das Spendenaufkommen mit einem Hunderter auf 76 000 Euro auf.

Für die Aktiven der Sorghofer Waldweihnacht betonte Heiner Ruppert, dass Sam Kraus "als Hirn, Herz und Motor eine Wahnsinnsaufgabe meistert, aber mittlerweile auch schon Aufgaben auf viele Schultern verteilt". Um weitere Geschichten, die bei der Sorghofer Waldweihnacht in die Geburt Christi eingebaut werden, müsse man sich keine Sorgen machen, denn Gedanken darüber machen sich heute schon Kraus und Norbert Riha.

Sam Kraus versammelte seine Engel und Hirten um sich, denn die durften die Spendenumschläge verteilen. Fast 8000 Euro hatte die Sorghofer Waldweihnacht 2019 eingebracht. Davon profitierten folgende Einrichtungen: Rummelsberger Anstalten, Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder, Sozialdienst katholischer Frauen, Sozialpsychiatrischer Dienst Amberg, die Kindergärten in Vilseck, Schlicht und Sorghof, Rumänienhilfe, Förderschule Sulzbach-Rosenberg, Helfer vor Ort Vilseck, First Responder Edelsfeld, Förderverein Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum St. Marien Amberg (Flika), Waisenhaus Windischeschenbach, Albert-Schweitzer-Schule Amberg, Amberger Tafel, Sozialstation Vilseck, evangelisches Zeltlager, Haus Königstein sowie eine junge Familie, deren Mutter im Urlaub tödlich verunglückt ist. Mehr als 1000 Euro übergeben Claudia Ruppert und Heiner Ruppert an finanziell schlecht gestellte Familien im Bereich der Stadt Vilseck.

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