07.10.2021 - 15:21 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Corona-Pandemie trifft Sparten des TSV Kirchenlaibach unterschiedlich hart

von Bernhard KreuzerProfil

Den Mannschaftsgeist der Sportler des Turn- und Sportvereins Kirchenlaibach-Speichersdorf stellte Vorsitzender Manfred Porsch in der Jahreshauptversammlung heraus. Sie versuchten der Coronapandemie zu trotzen, was nicht immer gelang.

Stefan Koch, Leiter der Schachabteilung, sprach von einer total ausgefallenen Saison. Er hoffte, den Spielbetrieb in den Ligen in der neuen Saison wieder aufnehmen zu können. Dieser liegt derzeit auch bei der Badmintonsparte auf Eis. Leiter Norbert Pietsch sucht zudem aktive Spielerinnen. Ein ähnliches Bild zeichnete Jürgen Klaus für die Volleyballer. "Es gibt nichts zu berichten", sagte ebenfalls Christian Porsch für die Skiabteilung. Kein ganz so düsteres Bild malten die weiteren Spartenleiter. Werner Knappe bedauerte aber für die Fußballer, auswärtige Spieler verloren zu haben. Bei den beiden Herrenteams werden die Lücken durch die Integration eigener Nachwuchsspieler geschlossen. Mit den Zugängen sieht er sich gut aufgestellt.

Die Schüler- und Jugendmannschaften können auf über 140 Spieler und Spielerinnen zurückgreifen, informierte Christian Müller. Er beschrieb die neuen Herausforderungen auch im Zusammenhang mit der Bildung von Spielergemeinschaften mit den Vereinen aus Seybothenreuth und Kirchenpingarten. Der Nachwuchs schaffte es, bis in die Bezirksoberliga aufzusteigen. Komplett ausgefallen ist laut Müller die Hallensaison. Sein Wunsch war, dass die Kinder und Jugendliche wieder alle zum Training kommen und der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

Gut integriert wurden Jugendspieler der Tischtennisabteilung in die Herrenmannschaften, betonte Spartenchef Lothar Büringer. Den Abbruch der Spielsaison 2019/2020 bedauerte er ganz besonders für den Nachwuchs. So konnte die Erste Jugendmannschaft als Tabellenführer in der Bezirksoberliga weder erneut aufsteigen noch sich über eine Meisterschaft freuen. Dies galt ebenso für die Zweite Mannschaft, die auf dem zweiten Platz lag und die Möglichkeit hatte, Meister zu werden.

Als sportlich wertlos bezeichnete Klaus Schindler die zurückliegende Tennissaison ohne Auf- und Abstieg. Die Vereinsmeisterschaft fiel aus, ein Kindertraining steht aufgrund eines fehlenden Trainers nicht im Programm. Ausschließlich im Freien fand der Seniorensport statt, informierte Anita Porsch. Von einem zunehmenden Interesse berichtete sie und dass neben Sport auch gesellschaftliche Unternehmungen den Zusammenhalt fördern.

Seit mehr als 13 Jahren besteht die Gesundheitssportabteilung. Die sieben Kurse in der Woche, die mit dem Siegel "Sport pro Gesundheit" ausgezeichnet waren, konnten weiter online abgehalten werden, ebenso die weiteren Angebote. Über 70 Personen treffen sich regelmäßig zu den Kursen, teilte Bianca Kolb mit.

Das Kinderturnen wurde im März vergangenen Jahres eingestellt. Nach 16 aktiven Jahren wird es in die Hände von Kerstin Fleischmann übergeben. Julia Honsowitz wird sie dabei unterstützen.

Bürgermeister Christian Porsch dankte in seinem Grußwort für das Engagement während der Corona-Zeit, die Mitglieder zu motivieren und den Zusammenhalt zu fördern. Grundschüler ermunterte er, den Gutschein des Freistaates über 30 Euro zu nutzen und für ein Jahr Mitglied beim TSV zu werden.

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