Der 93-jährige Ehrenbürger Georg Herath beging sogar sein eichernes Jubiläum (80 Jahre). Wie die anderen Jubilare stand er im Mittelpunkt des Abendmahlsgottesdienstes in der Christuskirche. Begleitet von den majestätischen Klängen des Posaunenchores waren sie mit dem Kirchenvorstand in das voll besetzte Gotteshaus eingezogen. Unter den Gesängen der Gemeinde und den Klängen, die Dominik Fick der Orgel entlockte, segnete sie Pfarrer Micha Boerschmann.
In der Lesung aus dem Buch Mose erinnerte Vertrauensfrau Elke Bunscherer an Jakob und die Himmelsleiter. Für seine Predigt hatte Boerschmann das Labyrinth aus der Kirche von Chartres auf dem Liedblatt abgedruckt. Beim einem echten Labyrinth könne man sich gar nicht verlaufen oder verlieren. Das Ziel liege nicht am Rande, sondern der Weg führe immer in die Mitte. So sei es auch mit dem Leben. Es habe einen Mittelpunkt. Ohne Mitte laufe das Leben nicht rund, sondern eiere durch den Alltag. Der Weg zum Ziel des Lebens sei aber ganz selten gerade und schnell zu haben. Er biege ab, drehe sich um 180 Grad. Mal sei das Ziel zum Greifen nahe, mal wieder ganz weit weg. Manchmal sei man auch auf dem Holzweg. Auch ändere sich im Laufe eines Lebens der Mittelpunkt immer wieder. Mal könne es die Familie oder der Beruf sein, mal ein Hobby. Man müsse sich immer aufmachen, um das Leben zu finden. Auf diesem Lebensweg sei Gott immer mit im Spiel. "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben", zitierte Boerschmann Joh. 14,6. Gott garantiere für den richtigen Weg. Wer auf diesem Lebensweg bleibe, der bleibe in Gott. "Genau dieser Weg bringt den Menschen weiter und ans Ziel." Hintergrund














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