Die Bürgerinitiative (BI) "Speichersdorf sagt nein zur Stromtrasse" bewies bei der Demonstration vor der Staatskanzlei in München ihre Solidarität mit weiteren Gegnern der Süd-Ost-Trasse. An der Kundgebung nahmen BI-Sprecherin Annke Gräbner aus Ramlesreuth und Hans Schmid aus Kirchenlaibach, Vorsitzender der Freien Wähler (FW), teil.
Die Demonstration hatte das Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse mit dem Bund Naturschutz in Bayern organisiert. Auch das neu formierte Aktionsbündnis gegen die P53-Juraleitung hatte sich eingereiht. Eine dezentrale Energiewende statt Megatrassen lautete die Forderung. Dazu hieß es: "Wir brauchen eine konstruktive bayerische Energiepolitik mit Wertschöpfung vor Ort".
Auch die FW brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, energiepolitische Akzente für eine dezentrale Energiewende setzen zu können, um damit etwas ganz Entscheidendes gegen den überdimensionalen Netzausbau zu bewirken. Die CSU solle ihre Blockade gegen einen Ausbau der erneuerbaren Energien in Bayern aufgeben.
Appelliert wurde zudem auch an allen Parteien im Freistaat, Mitverantwortung zu übernehmen, damit auch in Bayern die von der Bundesregierung unterzeichneten Klimaschutzziele von 2015 umgesetzt werden.
Sowohl Gräbner als auch Hans Schmid teilten uneingeschränkt die Inhalte der Redebeiträge, dass die Errichtung des Südlinks und die damit geplante Trasse nicht notwendig sei. Beide sind davon überzeugt, dass alternative Technologien, wie "Power to Gas" inzwischen so ausgereift seien, dass die benötigte Energie regenerativ erzeugt werden könne. Es gelte daher, dass die geplanten Trassen nicht weiterhin für den Transport von Atom- und Braunkohlestrom genutzt werden dürften. Für beide BI-Vertreter habe die Speicherung von regenerativem Strom eine große Bedeutung.













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