(bkr) Deutsche und amerikanische Staatsbürger pflegten bei dieser bei uns noch nicht so bekannten Sportart ihre guten nachbarschaftlichen Beziehungen. Viele dauerhafte Freundschaften wurden schon geschlossen Selbst ehemalige Speichersdorfer Einwohner der U.S. Army wie Amy und Mario Beldiman haben nach zweieinhalb Jahren ihre Verbindung nicht verloren.
Wie immer stand das Wetter Pate bei der Cornhole-Meisterschaft. Die gesperrte Straße diente als Wettkampfplatz und die Gehsteige als Party- sowie Zuschauermeile. Aus 54 Teilnehmern wurden 27 Paare ausgelost. Bürgermeister Manfred Porsch, der sich das zweite Mal der Herausforderung stellte, hatte wieder Jeane Slusher an seiner Seite.
Dass beide nicht das Finale erreichten kommentierte Lothar Ziegler von der Wettkampfleitung mit den Worten: "Manfred, du musst öfter einmal üben". Das Gemeindeoberhaupt verteidigte sich mit dem Hinweis: "Ich habe auch einige eingelocht". Gemeint waren die vier Maissäckchen, die aus zehn Metern Entfernung in das Loch am oberen Ende des 120 mal 60 Zentimeter großen Boards versenkt werden müssen. Die Maissäckchen der Paare weisen dabei unterschiedliche Farben auf. Fällt eines in das Loch, bringt dies drei, bleibt es auf der Plattform liegen, einen Punkt. Dabei kann natürlich ein gegnerisches Säcken von der Plattform geschoben werden. Der Punkt geht dann verloren. Schlimmer allerdings ist es, wenn es in das Cornhole-Loch gestoßen wird und der Gegner dafür drei Punkte einheimst.
Zwei Teams spielen bei dem Sacklochspiel jeweils gegeneinander. Sie stehen sich gegenüber. Auf jeder Seite sind ein Board und je ein Werfer der beiden Mannschaften. Bis zur späten Abendstunde blieb es in der Albrecht-Dürer-Straße spannend, bis die Sieger feststanden. Das Duo Lia Ziegler und Johannes Kraus gewann vor Jenny Dachs und Bernd Gosslau. Auf Platz drei folgten Amy Beldiman und Manuela Knie.
Speichersdorf
03.07.2018 - 17:39 Uhr
Maissäckchen flieg
von Bernhard Kreuzer
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