22.07.2021 - 15:34 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Speichersdorfer Wehr mit neuem Fahrzeug wieder voll einsatzbereit

Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Speichersdorf ist mit der Auslieferung des Löschfahrzeuges vom Typ HLF20 wieder komplett hergestellt. Ein Unfall hatte die Neuanschaffung erforderlich gemacht.

Kommandant Volker Hammon, sein Stellvertreter Christian Schwarzer, Bürgermeister Christian Porsch und der gemeindliche Feuerwehrbeauftragte Paul Dolata (von links) nahmen das neue Fahrzeug am Feuerwehrhaus in Empfang.
von Arnold KochProfil

Mit dem "Gerätewagen Logistik 2" samt Modul Wasserversorgung konnte ein weiteres neues Löschfahrzeug von der Feuerwehr Speichersdorf in Empfang genommen werden. Erst im Mai war das neue, 16 Tonnen schwere und 290 PS starke Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 (HLF20) eingetroffen.

Die zweite Ersatzbeschaffung war nötig geworden, nachdem das Vorgängerfahrzeug vor zwei Jahren bei einer Fahrt zu einer Übung auf der Autobahn verunglückte – glücklicherweise ohne Personenschaden. Bürgermeister Christian Porsch wünschte den Kameraden der Wehr allzeit gute Fahrt mit dem Gerätewagen mit seinen 16 Tonnen und über 290 PS sowie eine gesunde Rückkehr von den Einsätzen. Mit dem neuen Fahrzeug sei die Einsatzbereitschaft der Stützpunktwehr mit nun sechs Fahrzeugen wieder komplett hergestellt. Sein Dank galt der gesamten Löschmannschaft, die sich für die Sicherheit der Bürger einsetze, den Kommandanten Volker Hammon und Christian Schwarzer sowie dem gemeindlichen Feuerwehrbeauftragten Paul Dolata für die Umsetzung des Vergabeverfahrens.

Nach der Ausschreibung stand fest, dass das Fahrzeug auf einem MAN-Fahrgestell von der Firma Walser Fahrzeugbau in Rankweil (Österreich) für die Bedürfnisse und Anforderungen der Speichersdorfer Wehr aufgebaut wird. Im GW-L2 sind unter anderem Bahnrüstsatz, Wassersauger und Rüsthölzer untergebracht. Der Laderaum kann aber auch modular mit Zwei-Kilometer-Schlauchleitung und Schlauchbrücken oder mit Rollwagen mit Ölbindemittel, Räumgeräten und mehr beladen werden. Die Rollcontainer wurden von der Firma Günzburger Steigtechnik gefertigt und wurden schon vor ein paar Wochen in Günzburg abgeholt. "Das Fahrzeug bietet uns wieder ein hohes Maß an Flexibilität und ist eine große Erleichterung bei Einsätzen und logistischen Tätigkeiten", sagte Kommandant Volker Hammon.

Das Fahrzeug wird nach der offiziellen Indienststellung öffentlich vorgestellt und je nach Coronalage geweiht. Von den Kosten von rund 280 000 Euro verblieben abzüglich Versicherungsleistungen, Zuschüsse und Verkaufserlös als Eigenleistung der Gemeinde 56 000 Euro.

Innerhalb von zwei Monaten erhält die Feuerwehr zwei Fahrzeuge

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