15.03.2020 - 22:18 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Auf Vater folgt Sohn als Bürgermeister

In Speichersdorf kommt Porsch nach Porsch: Mit knappen 50,39 Prozent gewinnt Christian Porsch (UBV) in Speichersdorf die Wahl. Eine hauchdünne Mehrheit von zwölf Stimmen verschaffte ihm den Sieg.

Manfred Porsch (rechts) gratuliert seinem Sohn Christian zur gewonnen Wahl. Mit auf dem Bild ist auch Christian Porschs Ehefrau Carolin.
von Arnold KochProfil

Bereits im ersten Wahlgang schaffte es Christian Porsch von der Unabhängigen Bürgervertretung (UBV) die Wahl für das Bürgermeisteramt für sich zu entscheiden. Nach dem vorläufigen Endergebnis von 50,39 Prozent und 1612 Stimmen tritt der bisherige Gemeinderat und Vorsitzende des Kreisjugendringes Bayreuth die Nachfolge seines zum 30. April aus dem Amt scheidenden Vaters Manfred Porsch an

Dieser leitete 24 Jahre lang die Geschicke der Großgemeinde. Mit einer hauchdünnen Mehrheit von zwölf Stimmen machte Christian Porsch eine Stichwahl gegen die drei weiteren zur Bürgermeisterwahl angetretenen Kandidaten überflüssig.

Sein aussichtsreichster Mitbewerber und bisherige Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Franc Dierl (CSU) erhielt 30,10 Prozent und 963 Stimmen. Thorsten Neugirg (Freie Wähler) kam auf 10,94 Prozent und 350 Stimmen und lag vor SPD-Kandidat Markus Neubauer mit 8,57 Prozent und 274 Stimmen. "Ich bin überwältigt von diesem Ergebnis und Vertrauensbeweis unserer Wähler. Bereits im ersten Wahlgang bei drei Mitbewerbern durchzugehen, heißt danke sagen. Großen Anteil an diesem Erfolg haben meine Helfer im Wahlwerbungsteam und meine Familie", erklärt Porsch, der zusammen mit seiner Ehefrau Carolin die Glückwünsche aller entgegennahm. Er nahm zugleich das Wählervotum als Angebot an, gemeinsam mit den künftigen Gemeinderäten die anstehenden Zukunftsziele anzupacken.

Mit zahlreichen wichtigen Infrastrukturmaßnahmen stehen der Kommune Herausforderungen ins Haus, die nach seinen Worten im Konsens und parteiüberreifend angepackt werden müssen. Die Wahlbeteiligung in Speichersdorf lag bei 69,21 Prozent bei insgesamt 4647 Wahlberechtigten.

3216 Wählerinnen und Wähler gaben ihr Votum ab, wobei nur 0,53 Prozent (17 Stimmen) als ungültig gezählt wurden.

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