29.06.2020 - 12:26 Uhr
SpeinshartOberpfalz

"Digitalpakt Schule" fällt auf fruchtbaren Boden

Die Gestaltung des digitalen Wandels an den Schulen ist eine der großen Zukunftsaufgaben. Die Herausforderung besteht darin, eine zeitgemäße und pädagogisch sinnvolle IT-Ausstattung bereitzustellen. Die Grundschule am Rauhen Kulm handelt.

Medienpädagogin Johanna Römisch, Schulleiterin Gabriele Bodner und Schulverbandsvorsitzender Albert Nickl (von links) sind sich nach der Einrichtung hochmoderner digitaler Tafeln einig: die Grundschule am Rauhen Kulm in Speinshart ist spitze.
von Robert DotzauerProfil

Es ist ein Meilenstein für die digitale Bildung. „Bei dessen Umsetzung dürfen wir keine Zeit verlieren, damit Schüler und Lehrer durch neue Technologien künftig bestmöglich unterstützt werden“, sagt Schulverbandsvorsitzender Albert Nickl. Gesagt, getan: Mit Unterstützung von Bundes- und Landesmitteln nutzte die Volksschule am Rauhen Kulm in Speinshart die Möglichkeiten des Digitalpaktes Bayern. Die drei Gemeinden Speinshart, Neustadt am Kulm und Trabitz als Sachaufwandsträger des Schulverbandes handelten. Moderne digitale Tafeln unterstützen die 111 Schüler und das pädagogische Personal beim Lernen für die Zukunft.

Bei der Vorstellung der fortschrittlichen Bildungsinfrastruktur durch Johanna Römisch gab es nur strahlende Gesichter. Die Lehrkraft und ausgebildete Medienpädagogin der Grundschule gab per Knopfdruck einen kleinen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten des neuen Mediums. Bilder, Kunstwerke, Musik, Erklärvideos, Schreibprogramme und vieles mehr stehen der Schulfamilie zur Verfügung. Auch mit den Smartphones und Tablets der Schüler kann gearbeitet werden. Die digitalen Tafeln geben unverzüglich die Arbeitsergebnisse in Bild, Text und Ton wieder.

„Wir haben die ganze Welt und die Lernvielfalt im Klassenzimmer“, zeigte sich Schulleiterin Gabriele Bodner begeistert. Alle Lehrer seien glücklich. Ihr Dank galt der gesamten Schulfamilie mit den Bürgermeistern Albert Nickl, Wolfgang Haberberger und Carmen Pepiuk für die große Aufgeschlossenheit gegenüber den digitalen Bildungsformen. Viel Lob erhielten auch die Gemeindearbeiter Robert Hörl, Johann Meyer und Florian Lehner für die Verkabelung der Technik und für die Sonderanfertigung der Ablagetische.

Bestätigt sah sich auch Schulverbandsvorsitzender Albert Nickl. „Unsere Investitionen in die Digitalisierung der Schule bewähren sich“, urteilte der Bürgermeister. Nach der digitalen Aufrüstung der Klassenzimmer und der Netzverbesserung in den Schulräumen kündigte Nickl Glasfaseranschlüsse an und plädierte für eine optimale Wlan-Vernetzung. Auf dem Programm neuer Anschaffungen des Schulverbandes stehen auch mobile Leihgeräte für bedürftige Kinder. Das Staunen über die neuen digitalen Möglichkeiten verband der Verbandsvorsitzende mit einem Dank an die Schulleitung und alle Lehrkräfte für ihre digitale Aufgeschlossenheit und für die erheblichen staatlichen Fördergelder.

Nach dem Corona bedingten Unterrichtsstopp in der Schule freut sich Schulleiterin Gabriele Bodner auch über die schrittweise Normalisierung des Unterrichtsgeschehens. Bodner berichtete über einen Unterricht in halber Klassenstärke im wöchentlichen Wechsel. Die „Heimkinder“ seien mit dem digitalen Klassenzimmer verbunden und nutzen „Lern-Apps“, teilte die Schulleiterin mit.

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