17.11.2019 - 11:06 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Fahrbahnteiler auch für Speinshart

Verkehrssicherheit geht vor. Nach dem Bau der beiden Fahrbahnteiler in Tremmersdorf ist nun auch auf der Kreisstraße NEW 5 zwischen dem Klosterhof und der Gereon-Motyka-Siedlung eine Fußgänger-Querungshilfe geplant.

Ein weiterer Fahrbahnteiler soll auf der Kreisstraße NEW 5 gebaut werden, um die Verkehrssicherheit für Fußgänger zwischen der Gereon-Motyka-Siedlung, dem öffentlichen Parkplatz und dem historischen Klosterhof zu verbessern. Zudem sind sogenannte Zuwegungen zur Verkehrsinsel geplant.
von Robert DotzauerProfil

Gereon-Motyka-Siedlung, Grundschule, Kindergarten und öffentliche Pkw-Stellflächen einschließlich Busparkplatz: In Speinshart herrscht reger Fußgängerverkehr zwischen diesem Bereich und dem Klosterhof. Höchste Zeit für mehr Sicherheit beim Überqueren der Kreisstraße, die beide Ortsteile trennt, sagen sich Bürgermeister und Gemeinderat. In dessen Sitzung am Donnerstagabend stellte Diplom-Ingenieur Hannes Oberndorfer deshalb einen ersten Planungsentwurf für einen Fahrbahnteiler vor. Die Vorschläge beinhalten auch einen Ausbau der Kreuzung.

„An der eigentlich viel zu übersichtlichen Straße wird zu schnell gefahren“, stellte Oberndorfer fest. Deshalb sei es das Ziel des Projekts, den Übergang zwischen Siedlung und Parkplatz in Richtung des historischen Klosterhofes sicherer zu gestalten. Es gelte, die Fahrbahnüberquerung für Jung und Alt, für die Bewohner der Siedlung, für Busgruppen und ganz besonders für die Schul- und Kindergartenkinder sicherer und geordnet zu machen.

Nach einem Ortstermin mit dem Staatlichen Bauamt sieht das Konzept des Planers eine Verlängerung des Fahrbahnteilers an der Einmündung der NEW 5 in die Staatsstraße in Richtung Autohaus Schmidt vor. Die Länge der Verkehrsinsel überrascht: Besonders die Fußgängerbreite von sechs Metern ist ungewöhnlich. Hannes Oberndorfer denkt bei seinen Überlegungen besonders an Busgruppen oder an Schulklassen, die in voller Stärke die Fahrbahn queren.

Das Planungskonzept beinhaltet auch neue Gehwege im Einmündungsbereich der Gereon-Motyka-Siedlung sowie zwischen Klosterhof und Kreisstraße. Als Nebeneffekt hat Bürgermeister Albert Nickl eine „Auffrischung“ des Grundstücks vor dem Schulgarten im Blick. Als Kreisheimatpfleger empfahl Hannes Oberdorfer, dabei auch an eine Restaurierung der Marienstatue zu denken: „Die Maria Immaculata bedarf eines neuen Mantels.“

In der Diskussion warnte Roland Lins vor einem „So-da“-Übergang, der vor allen von Anliegern aus der Siedlung und von Kindern nicht benutzt werde. Holger Götz schlug deshalb vor, schon in der Gereon-Motyka-Siedlung einen Zebrastreifen anzulegen, um vor allem den Schul- und Kindergartenkindern den Weg zur Querungshilfe zu erleichtern.

Mit dem Planungsentwurf zeigte sich das Gremium grundsätzlich einverstanden. Eine abschließende Beschlussfassung soll es erst nach den Stellungnahmen von Landkreis, Regierung der Oberpfalz, Staatlichem Bauamt und Amt für Ländliche Entwicklung geben.

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