15.03.2020 - 20:00 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Fast 93 Prozent für Nickl

Albert Nickl (CSU) geht in seine fünfte Amtsperiode und macht sich damit auf, in die Riege der dienstältesten Bürgermeister vorzustoßen. Am Sonntagabend gegen 19 Uhr verkündet Gemeindewahlleiter Werner Dobmeier das Wahlergebnis.

Albert Nickl (Mitte) freut sich über sein bisher bestes Ergebnis und geht in seine fünfte Amtsperiode als Bürgermeister. Ehefrau Elisabeth und Gemeindewahlleiter Werner Dobmeier gratulieren als Erste.
von Autor EDOProfil

Der bisherige Amtsinhaber wurde mit 92,9 Prozent (615 Stimmen) an der Spitze der Gemeinde bestätigt, einen Gegenkandidaten gab es diesmal nicht. 2014 hatte Nickl 70 Prozent der Stimmen erhalten, 30 Prozent der Wähler votierten damals für Johann Mayer von den Grünen.

„Ich empfinde große Freude, wenn man zum fünften Mal mit großem Vertrauensbeweis ausgestattet wird“, erklärte der alte und neue Bürgermeister, der seit 1996 im Amt ist. „Das ist mein bisher bestes Ergebnis. Das ist zugleich zusätzlicher Ansporn und Auftrag, in den nächsten sechs Jahren für die Heimat mit Herz und Leidenschaft zu arbeiten und sich um die kleinen Anliegen der Bürger zu kümmern.“ Er werde sich wieder um alle zehn Gemeindeteile bemühen. Das Großprojekt "Gemeindezentrum" starte bereits in den nächsten Tagen, das Klosterdorf sei immer ein Großprojekt.

Zurecht stolz waren die Verantwortlichen wieder auf die hohe Wahlbeteiligung in der Klostergemeinde. Von 889 Wahlberechtigten nahmen 721 ihr Wahlrecht in Anspruch, was einer Quote von 81,1 Prozent entspricht. Nach 82,3 Prozent im Jahr 2014 nimmt die Gemeinde Speinshart somit wieder einen der vorderen Plätze im Landkreis ein.

„Das ist hervorragend. Speinshart hatte schon immer eine hohe Wahlbeteiligung. Möglicherweise wäre sie noch höher, wenn die Ereignisse der vergangenen Tage rund um Corona nicht gewesen wären“, sagte Gemeindewahlleiter Werner Dobmeier. Der Anteil der Briefwähler belief sich auf 53 Prozent (474 Wähler).

Besondere Sicherheitsvorkehrungen angesichts der "Corona-Krise“ gab es keine, vielmehr appellierten stellvertretender Wahlvorsteher Andreas Steinl und sein Team an den gesunden Menschenverstand der Wähler: „Wir haben Seife und Papiertücher bereit gestellt. Wenn sich jeder gründlich die Hände wäscht, ist schon viel gewonnen.“

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.