„Mortui Viventes Obligant“. Die Toten verpflichten die Lebenden!" Der Leitsatz des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge wird in Speinshart gelebt. Immer neue Sammelrekorde meldet die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Speinshart an den Bezirksverband der Kriegsgräberfürsorge. 2025 betrug das Sammelergebnis 1503 Euro. Im Vergleich zur Einwohnerzahl der Gemeinde, wie so oft auf Oberpfälzer Ebene rekordverdächtig. Die nimmermüden KSK-Mitglieder beflügelt die Erinnerungskultur, mit den Spendengeldern die Gräberpflege der deutschen Kriegstoten im Ausland zu unterstützen, um gleichzeitig an Verständigung, Versöhnung und Frieden zu erinnern.
Die Vergangenheit beleuchten, von der Geschichte lernen und den Opfern von Krieg und Gewalt würdig zu gedenken: für die Speinsharter Kameradschaft eine uneigennützige Aufgabe, wie auch Vorstand Helmut Schmidt betonte. „Wer sich nicht seiner Vergangenheit erinnert, ist verurteilt, sie zu wiederholen“, warnte auch Peter Lehr, Kreisvorsitzender des Bayerischen Soldatenbundes, bei einer besonderen Ehrung. Für den völkerverbindenden Dienst im Zeichen der fünf Kreuze überreichte Peter Lehr gemeinsam mit KSK-Vorstand Helmut Schmidt an Manfred Walberer im Namen des Volksbund-Landesverbandes Bayern die weiß-goldene Verdienstspange mit einer Ehrenurkunde.
Manfred Walberer gehört zum Team der Speinsharter Haussammler und engagiert sich seit mehr als 40 Jahren für die Ziele des Volksbundes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge. Zu den ersten Gratulanten gehörte Bürgermeister Albert Nickl.













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