Die Verkehrssicherheit ist in Tremmersdorf ein hohes Gut. Dazu beitragen sollen Fahrbahnteiler. Nach dem Einbau einer Querungshilfe im Zuge der Sanierung der Kreisstraße auf Höhe des Autohauses Diepold bekommen die Einwohner einen weiteren Fußgängerüberweg.
Geplant ist die Fußgänger-Querungshilfe, wie sie im Fachjargon heißt, auf der Staatsstraße am Ortsende in Richtung Speinshart schon seit längerem. Doch nun hoffen Gemeinde und Staatliches Bauamt im Zuge einer gemeinsamen Auftragsvergabe für die Erschließung des Baugebiets in Tremmersdorf und den Fahrbahnteiler auf ein annehmliches Gesamtangebot.
Die Notwendigkeit des Fahrbahnteilers ist unumstritten. Ein großes Siedlungsgebiet auf der einen Seite und das gegenüberliegende FC-Sportgelände, zwei Bushaltestellen und eine Radwegkreuzung rufen nach baulichen Verbesserungen, um besonders den Fußgängern mehr Sicherheit zu geben. "Ein Teiler mit viel Wirkung", merkte Bürgermeister Albert Nickl in der Januar-Sitzung des Gemeinderats an. Die Zustimmung für das Projekt holte sich die Gemeinde beim Staatlichen Bauamt Amberg/Sulzbach bereits im Vorjahr ein. Auch die Finanzierung ist gesichert: Nickl gab einen staatlichen Zuschuss von 75 Prozent bekannt. Eine gute Förderung, wie der Gemeindechef feststellte.
Die Planungen erläuterte Diplom-Ingenieur Hannes Oberndorfer im Zusammenhang mit der Vorstellung der Erschließung des Baugebiets "Maifurt". Der behindertengerechte Fußgängerüberweg soll drei Meter breit werden. Die geschätzten Baukosten betragen 122 000 Euro. Die Ausschreibung sieht einen Baubeginn Anfang September vor. Mit einer Fertigstellung rechnen Ingenieurbüro und Gemeinderat bis 30. November.
Der Gemeinderat billigte die Planungen einstimmig. Der Bürgermeister wurde beauftragt, die weiteren Verfahrensschritte zur Ausschreibung einzuleiten und die Vereinbarungen mit dem Staatlichen Bauamt zur Kostenteilung abzuschließen.
Gute Chancen hat Tremmersdorf auch auf die Sanierung einiger Straßenabschnitte. Bürgermeister Albert Nickl befeuerte die Hoffnung auf den Ausbau der Milchgasse und der Straße "An der Creußen" mit insgesamt 200 Metern Länge mit erfolgreichen Abstimmungsgesprächen beim Amt für Ländliche Entwicklung und kündigte die baldige Vorstellung von Planungsentwürfen an. Nickl rechnet mit einer staatlichen Förderung von circa zwei Dritteln der Kosten.
Vollzug meldete der Bürgermeister bei den letzten Arbeiten im Zuge der Schulhaussanierung in Speinshart. Die Gestaltung des grünen Außenbereiches folgt im Frühjahr. Ein Grund zum Feiern, erklärte Nickl. Die offizielle Abschlussfeier beginnt am Freitag, 15. Februar, um 11 Uhr. Am Sonntag, 17. Februar, kann die Bevölkerung die generalsanierte Grundschule am Rauhen Kulm bei einem Tag der offenen Tür besichtigen.
Die Sanierungsarbeiten für das Haus der Kultur in Speinshart sind weit fortgeschritten. Die Fertigstellung sei absehbar, gab der Bürgermeister bekannt. Deshalb wurde der offizielle Abschluss der Bauarbeiten mit Segnung auf Samstag, 11. Mai, terminiert. Die Abschlussfeier beginnt um 18 Uhr mit einem Gottesdienst. Ein Zoiglabend schließt sich an.
Von Fortschritten berichtete Nickl beim Feuerwehrhaus-Anbau in Speinshart. Die Bodenplatte ist betoniert, die Anbau-Elemente sind weitgehend fertig. Sobald es die Witterung erlaubt, folgt die Aufstellung. Dann können die Innenarbeiten beginnen. Dank zollte der Bürgermeister den vielen tatkräftigen Helfern.
Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Gemeinderat dem Bauantrag von Otto Wagner. Der Barbaraberger plant im Gewerbegebiet Tremmersdorf die Errichtung einer weiteren Werkshalle in der Größe von 25 mal 12 Metern. Vorgesehen sind zudem eine Bürocontainerzelle und der Bau einer Trafostation.
Auffallend ist für Gemeinderat Johann Mayer das Schweigen zum Thema "Speinsharter Forst" und zur Aufteilung des Gebiets auf die Gemeinden. Es gebe nichts Neues, versicherte der Bürgermeister: Bisher sei bei den Beratungen keine Einigung erzielt worden. Der Schlüssel des Problems liege in Speichersdorf, erklärte Nickl vieldeutig.














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