03.03.2020 - 14:07 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Kinderkrebshilfe begrüßt 500. Mitglied

"Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich." Für den Verein Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz Nord ist dieses Goethe-Zitat Selbstverständlichkeit. Basis der Unterstützung sind die Mitglieder - nunmehr 500 an der Zahl.

Felix Bauernfeind (Mitte) ist das 500. Mitglied des Vereins Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord. Die Vorsitzenden Herbert Putzer (links) und Andreas Steinl überraschen den Betriebsleiter des Kloster-Gasthofes Speinshart mit der Aushändigung des Jubiläumsausweises und mit einem Blumengruß.
von Robert DotzauerProfil

Seit fast 16 Jahren setzt sich der Verein, allen voran Vorsitzender Herbert Putzer sowie seine Stellvertreter Andreas Steinl und Gunda Hagn, dafür ein, Kindern und ihren Familien bei unvorhergesehenen, plötzlichen Schicksalsschlägen zu helfen. Familien werden persönlich betreut und unterstützt, zum Teil werden die Kosten bei notwendigen Therapien übernommen oder persönliche Wünsche der Mädchen und Buben im möglichen Rahmen erfüllt. Trotz schwerer Krankheit der Kinder gelingt es oft, diesen Personenkreis positiv in die Zukunft blicken zu lassen.

Im Jahr 2004 von 22 hilfsbereiten Menschen gegründet, darf sich der Verein nun über das 500. Mitglied freuen. Den Jubiläumsausweis stellte Putzer auf den Namen von Felix Bauernfeind aus. Der 26-jährige Hotelbetriebswirt ist Betriebsleiter des Kloster-Gasthofes Speinshart. Den Entschluss zur Mitgliedschaft bei der Kinderkrebshilfe fasste er bei einer Vorstandssitzung des Vereins in den Räumen des traditionsreichen Gästetempels. Nun überraschten Vorsitzender Herbert Putzer und sein Speinsharter "Vize" Andreas Steinl den Gastronomen mit dem besonderen Mitgliederausweis und einem Blumengruß.

Bei der Übergabe klärten die beiden Vereinschefs auch über die vielen Wohltaten der Kinderkrebshilfe auf, verwiesen auf die vielen hundert unterstützten Familien und informierten über die sensationelle Gesamtleistung von über einer Million Euro seit der Gründung. Zudem betonten sie mit Blick auf die Ehrenamtlichkeit aller Helfer und die Unentgeltlichkeit ihrer Einsätze: „Jeder Euro an Spendenaufkommen und Mitgliederbeiträgen kommt den Bedürftigen zugute.“ Als jüngstes Beispiel verwiesen die Vorsitzenden auf den relativ neuen Leistungsbereich der Sonneninsel, mit dem es Familien ermöglicht werde, im gleichnamigen Nachsorgezentrum in Salzburg Erholung zu finden.

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