Sulzbach-Rosenberg
28.01.2026 - 09:17 Uhr
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Firmen-Ofen brennt: So lief der Feuerwehr-Großeinsatz in Sulzbach-Rosenberg

Bis zu 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz: Im Industriegebiet Eisenhämmerstraße ist es am Montag, 26. Januar, zu einem Brand auf einem Firmengelände gekommen. Die Flammen eines riesigen Ofens griffen auf ein Hallendach über.

Viele Anwohner in den umliegenden Wohngebieten haben die Flammen gesehen, das Blaulicht, die Einsatzkräfte. In den sozialen Medien wurden Fotos verschickt, die Menschen rätselten, was dort denn passiert sein könnte. Es geht um einen Brand, der am Montag, 26. Januar, im Industriegebiet Eisenhämmerstraße in Sulzbach-Rosenberg ausgebrochen war.

Die Integrierte Leitstelle (ILS) Amberg meldete das Feuer um 17 Uhr, daraufhin rückten mehrere Feuerwehren aus. Wie die Sulzbach-Rosenberger Polizei in ihrem Pressebericht informiert, war in einer dort ansässigen Firma ein "20 mal 3 Meter großer Ofen" in Brand geraten. "Die Flammen hatten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr auf das Dach der Halle übergegriffen", heißt es.

Nun kann man sich die Frage stellen, um was für einen Ofen es sich handelt, wenn er solch gewaltige Dimensionen hat. Achim Kuchenbecker, stellvertretender Chef der örtlichen Polizeiinspektion, klärt auf Nachfrage auf: "Es ist ein Industrieofen, in dem Dämmstoffe gebrannt und dadurch in Form gebracht werden. Durch einen technischen Defekt ist der Ofen jedoch selbst in Brand geraten und die Flammen haben das Hallendach der Firma entzündet."

Drohne sucht Glutnester

Während sich die Belegschaft rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte und es glücklicherweise keine Verletzten gab, rückte ein Großaufgebot an Einsatzkräften an. Laut Kuchenbecker waren "zwischen 80 und 100" Feuerwehrleute von den Wehren aus Rosenberg, Sulzbach, Poppenricht und Traßlberg beteiligt. Die Einsatzleitung hatte der Rosenberger Feuerwehrkommandant Florian Kaufmann in enger Zusammenarbeit mit Kreisbrandrat Christof Strobl von der Kreisbrandinspektion. Die Feuerwehr setzte auch eine Drohne ein, um aus der Luft einen bessern Überblick zu bekommen und Glutnester identifizieren zu können. Gegen 18 Uhr sei das Feuer "komplett gelöscht" gewesen, heißt es von der Polizei.

Sind gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt worden? Hauptkommissar Achim Kuchenbecker teilt mit: "Dass der Rauch von den verbrennenden Dämmstoffen nicht gerade gesund ist, ist natürlich klar. Es sind aber keine giftigen Stoffe ausgetreten, auch für die Bevölkerung bestand keine Gefahr." Der Schaden ist jedenfalls beachtlich, nach ersten Schätzungen liegt er "im niedrigen sechsstelligen Bereich".

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