(do) Musik kennt keine Grenzen und Barrieren: Diese Erkenntnis bestätigte sich eindrucksvoll beim deutsch-tschechischen Aktionstag. Nach einem farbenfrohen und doch nachdenklichen Musical „Fremde werden Freunde“ der Mädchen und Buben des Kindergartens der Klosterdorfgemeinde und der Materská akola Teplá (Tepl) nahe Marienbad (wir berichteten) gab es beim bayerisch-böhmischen Treffen einen weiteren Höhepunkt: Die Bürgermeister Albert Nickl (Speinshart) und Karel Hermann (Tepl) unterzeichneten einen Vertrag, der die guten Beziehungen beider Kindergärten noch intensiver gestalten soll.
Der Text in Deutsch und Tschechisch hat folgenden Wortlaut: „Die beiden Kindertagesstätten begründen mit dem heutigen Tag eine Partnerschaft. Die Kita-Kinder aus der Gemeinde Speinshart und der Stadt Teplá sollen im gegenseitigen Austausch die kulturelle Vielfalt des jeweiligen Nachbarlandes kennenlernen und ein Miteinander über Grenzen hinweg entwickeln.
‚Fremde werden Freunde‘, ein Leitspruch, der die gegenseitige Achtsamkeit gegenüber Kultur und Sprache bei jährlichen Begegnungstagen dieser beiden kommunalen Einrichtungen prägt. Unterstützt und gefördert wird diese Partnerschaft von den betreffenden kommunalen Trägern, der Gemeinde Speinshart und der Stadt Teplá“.
Mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde versprachen sich die Kindergärten aus Speinshart und Tepl ein Kennenlernprogramm über Grenzen hinweg. Hilfreich ist dabei das besondere Verhältnis beider Gemeinden zu ihrer jeweiligen Ortskirche: Die Prämonstratenser-Klöster Tepl und Speinshart pflegen gute Beziehungen zueinander. Nach der Säkularisation im Jahr 1803 wurde das ehemalige Speinsharter Kloster 1921 von der Prämonstratenser-Abtei Tepl gekauft und von Chorherren von dort wieder besiedelt.
Speinshart
12.06.2018 - 12:51 Uhr
„Miteinander über Grenzen“
von Robert Dotzauer

In Anwesenheit der Kinder und Kita-Eltern sowie von (stehend, von links) Kita-Leiterin Nana Kasiková aus Tepl, Dolmetscherin Lenka Uschold und Kita-Leiterin Waltraud Wagner aus Speinshart setzten die Bürgermeister Karel Hermann (Tepl) und Albert Nickl (vorne, von links) ihre Unterschrift auf die Partnerschaftsurkunde.
do
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