(do) Die leuchtende Außenfassade der Grundschule am Rauhen Kulm lädt schon einmal zum Optimismus ein. Bis auf den Einbau der Sonnenschutz-Rollos sind die Sanierungsarbeiten und der Wärmeschutz an den Außenfassaden zum Großteil abgeschlossen. Am Innenausbau werde mit Hochdruck gearbeitet, informierte Bürgermeister Albert Nickl in der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstagabend.
Weit fortgeschritten seien die Arbeiten auch im Innenbereich, zum Beispiel im neuen zweiten Treppenhaus, das dazu dient, einen weiteren Fluchtweg sicherzustellen. Weitgehend vollendet seien zudem die Fußboden-, Maler-, Fließen- und Installationsarbeiten. Den Einbau der Schulküche kündigte Nickl für die Tage kurz vor Schuljahresbeginn an. Jedenfalls werde bis zum ersten Schultag am 11. September geschuftet. "Kleinere Restarbeiten im September werden den Schulbetrieb nicht stören", betonte der Bürgermeister.
Fachkräftemangel mit Folgen
Ein dickes Lob ging an die Adresse der Baufirmen und ihrer Beschäftigten: "Bei der Hitze Qualitätsarbeit abzuliefern, ist nicht selbstverständlich", machte Nickl deutlich. Jedoch hat er allgemeine Probleme bei den Firmen entdeckt: Der zunehmende Fachkräftemangel habe sich auch bei der Erweiterung und Sanierung des Schulhauses durch Zeitverzögerungen bemerkbar gemacht.
Positives berichtete der Bürgermeister von einem weiteren Millionenprojekt. Beim Haus der Dorfkultur liege man im Bauzeitenplan, erklärte er. Bis zum Jahresende rechnet er mit einer weitgehenden Fertigstellung. Die Baumaßnahme werde voraussichtlich im Frühjahr 2019 mit der Errichtung der Außenanlagen abgeschlossen.
Einer der wenigen positiven Gesichtspunkte der anhaltenden Trockenheit ist für Klärwärter Roland Hörl die störungsfreie Sanierung der Kläranlage. Mit den ausbleibenden Regenfällen reduzierte sich auch die Abwassermenge. "Ein guter Zeitpunkt, das Belebungsbecken nach 20 Jahren Betrieb mit neuen Belüftungseinrichtungen auszustatten und den Klärbehälter gründlich zu überholen", informierte Bürgermeister Albert Nickl. Viel Anerkennung erfuhren dafür Hörl sowie die Gemeindearbeiter Florian Lehner und Johann Meyer: "Ihr Einsatz hat uns viel Geld erspart." Der Einbau der neuen Belüftungsstäbe erfolgte durch die Spezialfirma Rehart aus Langenhagen.
Grabenreinigung beendet
Vollzug meldete der Bürgermeister bei der Reinigung der Flurgräben. Die langanhaltende Trockenheit habe hier ebenfalls den Maschineneinsatz erleichtert, merkte er an. Nickl lobte in diesem Zusammenhang die Tiefbaufirma Bitterer aus Eschenbach sowie die Landwirte für die Abfuhr des Entlandungsmaterials.
Erneut verwies er auf die Möglichkeit, außerhalb der dritten Ausbaustufe zur Verbesserung der Breitbandversorgung die Mindestgeschwindigkeit von garantierten 30 Megabit mit einem Glasfaser-Hausanschluss weiter zu beschleunigen. Diese Chance eröffne sich durch eine geplante Kabeltrasse für alle angrenzenden Anwesen, auch wenn sie nicht im neuen Erschließungsgebiet liegen.
Laut Auskunft der Telekom biete das Unternehmen allen Anliegern entlang der Trasse die Möglichkeit eines privaten Glasfaseranschlusses. Die Kosten dafür belaufen sich auf 2975 Euro. Der Bürgermeister empfahl allen Interessenten, sich bis spätestens 7. September bei der Verwaltungsgemeinschaft Eschenbach, Telefon 09645/9200-24, zu melden.













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