15.06.2021 - 09:57 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Speinsharttag 2021: Förderverein hofft auf Lichtblicke

Es ist die Frage aller Fragen: Wann endet Corona? Beim Blick auf die sinkenden Inzidenzen und das Mantra "Der Sommer wird gut" könnte man meinen: Jetzt. Deshalb versucht auch die Internationale Begegnungsstätte Speinshart einen Neustart.

Kloster und Begegnungsstätte in Speinshart ein Künstliche-Intelligenz-Standort? Nähere Informationen soll es beim Speinsharttag am 30. Juli geben.
von Robert DotzauerProfil

Der Verein der Freunde und Förderer der Internationalen Begegnungsstätte Speinshart macht sich locker. Mehr Kontakte, die Wiedereröffnung des Klostergasthofes und des Infopunktes der Prämonstratenserabtei waren die ersten Schritte zur Normalität. Speinshart vertreibt den Corona-Blues nun mit der Fortsetzung einer weiteren geschätzten Tradition. Bürgermeister und Landrat-Stellvertreter Albert Nickl, amtierender Vorstand nach dem Rückzug des langjährigen Fördervereinsvorsitzenden Georg Girisch, kündigte in einem Rundschreiben an die Vereinsmitglieder ein in der Region besonders geschätztes Kulturereignis an: den Speinsharttag.

Er soll, möglicherweise in eingeschränkter Form, unter den Bedingungen des Corona-Infektionsschutzes unbedingt stattfinden. Als Termin hat sich der engere Vorstand für den Freitag, 30. Juli, entschieden. Bis dahin hofft Albert Nickl auf weitere Lockerungen der staatlichen Hygienevorgabe. Im Rahmen des Speinsharttages kündigte der amtierende Vorsitzende auch die Generalversammlung des Fördervereins an. In der Corona-Pandemie ausgefallen, nannte Nickl die Versammlung als längst überfällig und äußerst wichtig. Unter anderem steht die Neuwahl des gesamten Vorstands an.

Zu den personellen Weichenstellungen gehört auch die Nachfolgeregelung für Thomas Englberger. Als Leiter der Internationalen Begegnungsstätte hatte Englberger sein verdienstvolles Engagement bereits zum 31. Dezember 2020 beendet. Derzeit ist er für die Begegnungsstätte noch beratend tätig. Besonders die überregional geschätzten Speinshart-Konzerte liegen ihm am Herzen. Baldige Klarheit über die Nachfolgeregelung sollen bereits terminierte Vorstellungsgespräche bringen, verriet Albert Nickl. Dabei orientiere sich die Personalie am Wunsch des Vorstands und des Klosters, der Begegnungsstätte ein dauerhaft gesundes Fundament zu geben.

Im Gespräch ist auch die Fortentwicklung des Bildungszentrums zu einem internationalen Wissenschaftsstandort für „Künstliche Intelligenz“ (KI). Der amtierende Vorsitzende verwies in diesem Zusammenhang auf eine Reihe von Studien, Gutachten, Gesprächen und Verhandlungen unter Federführung von Landtagsangeordneten Tobias Reiß, Landrat Andreas Meier und Florian Lukas, dem geschäftsführenden Vorstand der Rainer Markgraf-Stiftung. Auch zu diesem Thema kündigte Nickl für die kommende Jahreshauptversammlung umfassende Informationen an. Den gewohnt gehobenen musikalischen Rahmen des Speinsharttages bildet am Freitag, 30. Juli, ein Konzert mit Blechbläsern aus Münchener und Hofer Symphoniker um 19 Uhr in der Klosterkirche.

Personelles Beben: Leiter der Begegnungsstätte verlässt das Kloster Speinshart

Speinshart
Hintergrund:

Verein der Freunde und Förderer der Internationalen Begegnungsstätte Speinshart

  • Ziel: Abschluss der gesamten Sanierungsmaßnahmen am barocken Klostergebäude und Förderung der grenzüberschreitenden Arbeit
  • Amt des Vorsitzenden derzeit vakant, Stellvertreter Albert Nickl
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