10.04.2019 - 17:44 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Nach Studie: Auf Partnersuche für das Kloster Speinshart

Eine Machbarkeitsstudie befasst sich mit Zukunftsoptionen für die Begegnungsstätte des Klosters Speinshart. Landtagsabgeordneter Tobias Reiß will nun Gespräche führen, um Partner zu finden. Doch es gibt auch noch einige Fragezeichen.

MdL Tobias Reiß.
von Matthias Schecklmann Kontakt Profil

Die möglichen Konzepte für die Zukunft der Begegnungsstätte des Kloster Speinsharts wurden vorgestellt. „Es war gut und ist auch gut aufgenommen worden“, lautet das erste Fazit von Provisor Pater Andreas Hamberger.

Doch in welche Richtung es nun geht, sei noch offen. „Nun ist auch die Politik am Zug. Die nächsten Gespräche sind für den Zeitraum um Ostern geplant“, verrät Hamberger mit Blick auf die nächsten Monate.

„Insgesamt hatte ich einen positiven Eindruck“, bestätigt Landtagsabgeordneter Tobias Reiß (CSU). Für ihn steht die Richtung fest: „Hintergrund soll das Thema Wissenschaft sein, zusammen mit der OTH Amberg-Weiden sowie der Universität Bayreuth, die dem Projekt offen gegenüber stehen. Es gilt jetzt, Partner für die Zukunft zu finden“, sagt er. Dafür werde er in den nächsten Wochen und Monaten sowohl mit dem Kloster Speinshart als auch mit der OTH sowie der Universität Bayreuth das Gespräch suchen. „Ich werde mich mit den Verantwortlichen besprechen. Das wird meine Aufgabe sein“, sagt Reiß, der die Erstellung einer Machbarkeitsstudie damals mit vorangetrieben hatte.

Speinsharts Bürgermeister und Vize-Landrat Albert Nickl ist in Sachen Zukunftskonzept noch etwas zurückhaltend: „Mir ist das alles noch zu unausgereift. Vor allem wenn noch keine Kosten feststehen. Sollte im Rahmen der Städtebauförderung auch die Gemeinde beteiligt sein, weise ich darauf hin, dass die Mittel begrenzt sind.“ Die Entscheidung, welche Option umgesetzt werde, liegt beim Kloster. Grundsätzlich gehe es darum, die Begegnungsstätte auf gesunde Füße zu stellen, betont der Bürgermeister.

„Der Charakter Speinsharts muss dabei gewahrt bleiben. Die Klostergaststätte, die kulturellen Veranstaltungen und auch die Anwohner müssen in das Konzept eingebunden werden“, fordert Nickl. Neben der Erweiterung von Bettenkapazitäten und Veranstaltungsräumen sowie Vermietung ist eine wissenschaftliche Begegnungsstätte für Künstliche Intelligenz angedacht. Die Experten verwiesen in diesem Zusammenhang auch auf die hohen staatlichen Fördermöglichkeiten.

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