Tremmersdorf bei Speinshart
28.06.2018 - 13:12 Uhr

Geräte und Geländer

Es ist der Tag der Tremmersdorfer, heißt es in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Viele Anliegen des Creußendorfes werden besprochen .

Das  unansehnliche Holzgeländer  auf der Betonmauer entlang der Staatsstraße in der Tremmersdorfer Ortsdurchfahrt  soll durch einen neuen Lattenzaun ersetzt werden. Die Kostenschätzung beträgt 66.000 Euro. Der Gemeinderat baut auf hohe Zuwendungen aus dem Fördertopf der Dorferneuerung.   Bild: do do
Das unansehnliche Holzgeländer auf der Betonmauer entlang der Staatsstraße in der Tremmersdorfer Ortsdurchfahrt soll durch einen neuen Lattenzaun ersetzt werden. Die Kostenschätzung beträgt 66.000 Euro. Der Gemeinderat baut auf hohe Zuwendungen aus dem Fördertopf der Dorferneuerung. Bild: do

(do) Das Holz-Geländer auf der Stützmauer entlang der Staatstraße ist in die Jahre gekommen. Wackelig und zum Teil vermorscht hat die zirka 200 Meter lange Balken-Bretter-Konstruktion keine Zukunft mehr. Ein neuer Zaun muss her. Darin sind sich Bürgermeister und Gemeinderäte einig. "Es muss was passieren", sagt Albert Nickl. Und es passiert auch was. Der Gemeindechef hat Landschaftsarchitekt Gottfried Blank aus Pfreimd beauftragt, eine kleine Planskizze auszuarbeiten und eine Kostenschätzung zu erstellen. Ein Planungskonzept ist zur Beantragung von staatlichen Fördermitteln unabdingbar.

Nun ging es Ruckzuck, freute sich der Bürgermeister in der Gemeinderatssitzung. Nach Vorlage der Planungen beim Amt für Ländliche Entwicklung erteilte das Amt bereits eine sogenannte vorzeitige Bauerlaubnis (VZB). Diese enthält bereits eine konkrete Förderzusage von zwei Dritteln der Kosten aus einer förderfähigen Summe von 66.000 Euro. Die Kostenschätzung überschreitet zwar die eingestellten Haushaltsmittel. Mit einer höheren Förderung steigt jedoch der Gemeindeanteil nicht dramatisch. Statt 15.000 Euro wird sich der Gemeindeanteil auf 22.000 Euro erhöhen. Eine vertretbare Erhöhung, so der Bürgermeister, diene die Maßnahme doch der Sicherheit und verschönere die Ortschaft. Albert Nickl plädierte zudem für kleinere Begrünungsmaßnahmen entlang der Betonmauer.

Die Planungsansicht enthält eine mit Pfosten unterbrochene senkrechte Lattung mit einer Bretterabdeckung. Für 2. Bürgermeister Roland Hörl sind die Planungsfortschritte besonders erfreulich. "Das Geländer ist eine Gefahrenstelle für Fußgänger und Verkehrsteilnehmer", bemerkte er. Auch die Teilnehmergemeinschaft Tremmersdorf begrüße das Projekt. Gleichzeitig verwies der Tremmersdorfer entgegen manch anderer Vermutungen auf den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde. Entlang der Mauer Richtung Ortsmitte bestehe bis zur Fußgängertreppe ein öffentlicher Weg. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat für die umgehende Durchführung des Projekts aus und ermächtigte den Bürgermeister zu weiteren Verhandlungen bis zur Vergabereife.

Speinshart/Tremmersdorf. (do) Nach der Großinvestition für das neue "Kinderland" Speinshart konzentriert sich die Aufmerksamkeit von Bürgermeister und Gemeinderat auf die weiteren Spielplätze der Gemeinde. "Die sind nicht vergessen", bemerkte Albert Nickl. Wegen der Nutzung durch Schule und Kindergarten habe allerdings das Areal in Speinshart Vorrang genossen. "Nun sind die weiteren Spielplätze dran", hieß es in der Sitzung. Ein Fingerzeig ist die teilweise Neuausstattung des Tremmersdorfer Spielplatzes. Auf dem Gelände zwischen dem Feuerwehrhaus, der Gemeinschaftshalle und der Creußen sind auf dem durch Tremmersdorfer Familien liebevoll gepflegten Spielplatz einige Gerätschaften in die Jahre gekommen. Da hilft auch nicht mehr der Gemeinsinn der Tremmersdorfer weiter. Besonders der kleine Spielturm macht es nicht mehr lange, so 2. Bürgermeister Roland Hörl. Die Tremmersdorfer Spielplatzgemeinschaft habe sich deshalb einige Angebote besorgt, damit der Gemeinderat über Neuanschaffungen beraten könne. Hörl ergänzte die Pläne mit Erläuterungen über die Details eines 4,60 Meter hohen Spielturmes mit Rutsche und Kletterwänden. Auf Vorschlag des 2. Bürgermeisters entschied sich der Rat einstimmig für ein Gerät mit viel Qualität, wie es hieß. Das Kostenangebot der Firma Spielplatzgeräte Meier beträgt 10.900 Euro. Aufstellungskosten entfallen. "Das macht die Gemeinschaft", versicherte Roland Hörl.

Gleichzeitig stellte Bürgermeister Albert Nickl Investitionen in die Spielplätze in Haselbrunn und Münchsreuth in Aussicht und verwies auf einen Haushaltsansatz für Spielplatzsanierungen in Höhe von insgesamt 20.000 Euro. Der Gemeindechef warb allerdings um Verständnis, dass nicht in jedem der 10 Ortsteile ein Spielplatz entstehen könne. "Das gibt es nirgends". Das gilt nicht für die Ortschaft Zettlitz. Den Zettlitzer Einwohnern zollte der Bürgermeister besonderes Lob für die baulichen Verbesserungen der "tollen Spielanlage". Albert Nickl anerkannte die beispiellose Initiative der Ortschaft mit Aufwendungen der Zettlitzer Gemeinschaft in Höhe von fünfstelligen Euro-Beträgen. Der Spielplatz zeige sich deshalb in einem Topzustand. Dies habe erst jüngst der Bayerische Sportstättenverband bei einer Sicherheitskontrolle bestätigt.

Für das neue Speinsharter Spielgelände kündigte der Bürgermeister im Rahmen des Projektabschlusses weitere Anschaffungen an. Der Sitzungsleiter nannte unter anderem die Beschaffung eines Sonnensegels und ein Beschilderungskonzept. Mit dem Kinderland steigen auch die Anforderungen an die Gemeinschaft. Albert Nickl wünscht sich eine Elterninitiative zur Pflege des Spielparadieses. Als Beispiele nannte er die Bereitschaft der Einwohner mit Spielplatzstandorten, sich bei der Pflege einzubringen. Für den 10. Juli wird der Bürgermeister deshalb zu einer Elternversammlung einladen.




Info:

Anerkennung für "tragende Säule"

Einmal in Spenderlaune, reisten die Gemeinderäte visuell zum FC Tremmersdorf/Speinshart. Auch bei den Creußen-Kickern entdeckten sie viel Ehrenamtlichkeit. Bürgermeister Albert Nickl anerkannte vor allem den Einsatz der Betreuer im Nachwuchsbereich. Über 70 Kinder und Jugendliche werden von den Übungsleitern vorbildlich ausgebildet.

Der Höhenflug des Fußballclubs veranlasste den Bürgermeister zur Feststellung: „Der FC ist eine tragende Säule des Gemeindelebens.“ Gemeinsinn gibt es auch bei der Sportplatzpflege. Das Gelände zeigt sich im „WM-Zustand“. Zu verdanken ist das alles den „Greenkeepern“ des Vereins. Doch ohne vernünftige Gerätschaften geht es nicht. Schon längst war ein neuer Rasentraktor fällig. Einen „fast neuen“ John Deere mit 26 Pferdestärken einschließlich eines 1500 Liter fassenden Sammelwagens erwarb der FC jüngst für 16 000 Euro netto.

Weitere Einzelheiten erläuterte zweiter Bürgermeister Roland Hörl. Bürgermeister Albert Nickl verwies auf einen Ansatz im Gemeindehaushalt in Höhe von 5000 Euro. Mit Blick auf eine Spende des Gemeindeverbandes in Höhe von 1000 Euro schlug der Bürgermeister einen Zuschuss von 5000 Euro vor.

Mit der Zuschusshöhe war auch Roland Lins einverstanden. „Eine Übernahme von einem Drittel der Kosten ist bei dieser Investition auf lange Zeit für den Verein eine spürbare Entlastung.“ Den 5000 Euro-Zuschuss billigte das Gremium einstimmig. (do)


Die Sportanlage des FC Tremmersdorf/Speinshart zeigt sich in „WM-Form“. Zu verdanken ist das hervorragend gepflegte Areal unter anderem den Greenkeepern Peter Grundl  und Josef Friedl. Nun erhalten sie materielle Unterstützung. Ein fast neuer Rasentraktor erleichtert die Pflege. Die Gemeinde gewährt einen Zuschuss von 5.000 Euro.   Bild: do do
Die Sportanlage des FC Tremmersdorf/Speinshart zeigt sich in „WM-Form“. Zu verdanken ist das hervorragend gepflegte Areal unter anderem den Greenkeepern Peter Grundl und Josef Friedl. Nun erhalten sie materielle Unterstützung. Ein fast neuer Rasentraktor erleichtert die Pflege. Die Gemeinde gewährt einen Zuschuss von 5.000 Euro. Bild: do
Die Sportanlage des FC Tremmersdorf/Speinshart zeigt sich in „WM-Form“. Zu verdanken ist das hervorragend gepflegte Areal unter anderem den Greenkeepern Peter Grundl  und Josef Friedl. Nun erhalten sie materielle Unterstützung. Ein fast neuer Rasentraktor erleichtert die Pflege. Die Gemeinde gewährt einen Zuschuss von 5.000 Euro.   Bild: do do
Die Sportanlage des FC Tremmersdorf/Speinshart zeigt sich in „WM-Form“. Zu verdanken ist das hervorragend gepflegte Areal unter anderem den Greenkeepern Peter Grundl und Josef Friedl. Nun erhalten sie materielle Unterstützung. Ein fast neuer Rasentraktor erleichtert die Pflege. Die Gemeinde gewährt einen Zuschuss von 5.000 Euro. Bild: do
Gemeinderatssitzung Speinshart/Tremmersdorf do
Gemeinderatssitzung Speinshart/Tremmersdorf
Der Pflegezustand des Tremmersdorfer Spielplatzes ist optimal. Dafür sorgen viele Idealisten. Nun erhält das Spielgelände eine Geräte-Bereicherung. Der Gemeinderat beschloss auf Vorschlag von 2. Bürgermeister Roland Hörl den Kauf eines Spielturmes mit 4,60 Meter Höhe.  
Bild: do do
Der Pflegezustand des Tremmersdorfer Spielplatzes ist optimal. Dafür sorgen viele Idealisten. Nun erhält das Spielgelände eine Geräte-Bereicherung. Der Gemeinderat beschloss auf Vorschlag von 2. Bürgermeister Roland Hörl den Kauf eines Spielturmes mit 4,60 Meter Höhe. Bild: do
Der Pflegezustand des Tremmersdorfer Spielplatzes ist optimal. Dafür sorgen viele Idealisten. Nun erhält das Spielgelände eine Geräte-Bereicherung. Der Gemeinderat beschloss auf Vorschlag von 2. Bürgermeister Roland Hörl den Kauf eines Spielturmes mit 4,60 Meter Höhe.  
Bild: do do
Der Pflegezustand des Tremmersdorfer Spielplatzes ist optimal. Dafür sorgen viele Idealisten. Nun erhält das Spielgelände eine Geräte-Bereicherung. Der Gemeinderat beschloss auf Vorschlag von 2. Bürgermeister Roland Hörl den Kauf eines Spielturmes mit 4,60 Meter Höhe. Bild: do
Das  unansehnliche Holzgeländer  auf der Betonmauer entlang der Staatsstraße in der Tremmersdorfer Ortsdurchfahrt  soll durch einen neuen Lattenzaun ersetzt werden. Die Kostenschätzung beträgt 66.000 Euro. Der Gemeinderat baut auf hohe Zuwendungen aus dem Fördertopf der Dorferneuerung.   Bild: do do
Das unansehnliche Holzgeländer auf der Betonmauer entlang der Staatsstraße in der Tremmersdorfer Ortsdurchfahrt soll durch einen neuen Lattenzaun ersetzt werden. Die Kostenschätzung beträgt 66.000 Euro. Der Gemeinderat baut auf hohe Zuwendungen aus dem Fördertopf der Dorferneuerung. Bild: do
 
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