04.05.2020 - 12:41 Uhr
StadlernOberpfalz

Dank und Urkunde für vier Gemeinderäte

Die Kirwa zum Großen Frauentag am 15. August fällt heuer flach. Dies ist nicht die einzige Absage, die Stadlern in Coronazeiten hart trifft. Ein Aktionsbündnis macht Hoffnung auf eine touristische Zusammenarbeit mit dem Nachbarland.

Bürgermeister Gerald Reiter (Mitte) verabschiedete die Gemeinderäte Peter Semmler (von links), Hans Wiezorreck, Sieglinde Knott und Helmut Werner.
von Ludwig HöcherlProfil

Aufgrund der Corona-Pandemie verwies Bürgermeister Gerald Reiter darauf, dass übliche gesellschaftliche und kirchliche Veranstaltungen in den nächsten Monaten ausfallen müssen oder sich Änderungen ergeben. Mit Sicherheit gebe es heuer kein Badeweiher-Fest und auch keine Kirwa in der Hauptstraße am 15. August. Schwer vorstellen können sich Bürgermeister Gerald Reiter und die Gemeinderäte einen Festgottesdienst am Kalvarienberg, wenn die Teilnehmerzahl auf 50 Personen begrenzt sein sollte. Eine Übersicht über abgesagte Veranstaltungen wird auch auf der Homepage vg-schoensee.de eingestellt.

"Nach einem Gespräch mit Pfarrer Wolfgang Dietz wird nach aktueller Kenntnis der Abendgottesdienst am Samstag, 9. Mai, mit maximal 45 Personen gefeiert", erklärte Reiter. Für das "Arbeitsprogramm einfache Dorferneuerung" hat der Bürgermeister zusammen mit Architekt Christian Schönberger einen Antrag mit dem erforderlichen Entwicklungskonzept beim Amt für Ländliche Entwicklung eingereicht. "Damit hat die Gemeinde, die genauso wie Privatpersonen Interesse an der Realisierung von Projekten hat, für eventuelle Zusagen einen Fuß in der Tür", betonte Gerald Reiter. Einstimmig erfolgte die nachträgliche Genehmigung der Antragstellung. Weiter informierte er über das Aktionsbündnis "Čerchov plus", welches das Gebiet der Stadt Waldmünchen und die auf tschechischer Seite liegenden Orte umfasst. Reiter könne sich - mit Blick auf die Lage des Reichensteins auf bayerischer Seite und dem Hirschstein im Böhmischen - eine Zusammenarbeit vorstellen. Näheres werde er mit Vertretern dieses Aktionsbündnisses in Kürze besprechen.

Der Bürgermeister informierte über den Sicherheitsbericht der Polizeiinspektion Oberviechtach sowie über die Anmeldung zu einem ILE-Förderprogramm für Kleinprojekte. Damit sollte der Wald- und Naturaufenthaltsplatz beim Hochfels eine Ertüchtigung erhalten. Für vier Ratsmitglieder endete in der Sitzung am letzten Tag der Wahlperiode 2014 bis 2020 das Gemeinderatsmandat. Bürgermeister Gerald Reiter überreichte an Helmut Werner (18 Jahre im Gremium), Sieglinde Knott, Peter Semmler und Hans Wiezorreck (jeweils 6 Jahre) Urkunden und ein Präsent. Damit verband er seinen Dank für die Mitarbeit zum Wohl der Gemeinde.

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