03.03.2019 - 14:07 Uhr
StadlernOberpfalz

Faschingsball im Schweinestall

"Schweinisch" geht es zu beim Feuerwehrball in Stadlern. Das gilt nicht nur fürs Motto, sondern auch für die Dekoration. Und drei Dolmetscher sorgen für internationales Flair im "Stall".

von Ludwig HöcherlProfil

"Wir lassen die Sau raus!" - Dieser Spruch titelte die Werbeplakate für den Feuerwehrball in der MMM-Kantine, und überaus viele ließen sich dann auch von diesem Schlagwort zum Besuch dieses Gaudiums inspirieren. Passend zum Motto des Abends war der Saal überall, ob auf den Tischen, an der Wand oder an der Decke, mit rosaroten Schweinchen dekoriert. Schnell hatte Partyband "Sappralot" mit Musikern aus dem Raum Burglengenfeld das Publikum auf ihrer Seite und zog förmlich die Tanzfreudigen aufs Parkett.

In einem Sketch hatten die Organisatoren ihren Willkommensgruß verpackt. Vorsitzender Michael Riedl hieß mit drei Dolmetschern, jeweils für die preußische (hochdeutsche), tschechische und englische Sprache, das Faschingsvolk willkommen. "Griass eich God, liabe Leit" - "Guten Abend meine sehr verehrten Faschingsgäste" - " Srdečně vítám hosté karnevalu" - "Good evening, lovely carnival guests" hieß es dann beim Einstieg in die oft mit Beifall begleitete Begrüßungszeremonie. Gerald Reiter, der "First-Burger-King", stand auf der Gästeliste wie auch der Second-Hand-Burger-King Tobias Eckl und Ehrenbürger/Honorary Michael Koller von der City of Stadlern. Die von den vier weiter bekanntgegebenen Sicherheitshinweise brauchten von den Ballbesuchern allerdings nicht ernst genommen zu werden.

Feuerwehrkameraden aus der ganzen Umgebung wurden gesichtet und auch etliche Vereinsabordnungen waren bei diesem Spektakel dabei. Kreativität bewiesen die Maschkerer bei der Entscheidung für die verschiedenen Kostüme, was natürlich das Stimmungsbarometer positiv beeinflusste.

Auf der Tanzfläche ging es hoch her, und auch in der Bar - entsprechend dem Motto des Abends der mit Stroh ausgelegte "Saustall" - war nicht weniger los. Ausgelastet war das vereinseigene Küchenpersonal wie auch die Damen, die auf die ausreichende Verköstigung der Ballbesucher achteten.

Erst nach Mitternacht entschieden sich schließlich die ersten Gäste für den Nachhauseweg, und die Feuerwehrler begannen in den Morgenstunden mit dem "Ausmisten" die zweite Schicht ihres Faschingsballs.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.