"Mit Auftragsüberhang aus dem Vorjahr gab es gleich einen guten Start für 2018", erinnerte Alleingesellschafter Michael Koller bei der Abschlussfeier am letzten Arbeitstag in diesem Jahr. Die Belegschaft und ehemalige Betriebsangehörige wurden von den MMM-Blechbläsern musikalisch eingestimmt.
"Vieles haben wir in den vergangenen zwölf Monaten erlebt, und vieles, vor allem Positives, steht uns wieder bevor", betonte Koller in seiner Ansprache an die Mitarbeiter, darunter auch die 30 neuen Mitarbeiter im Stadlerner Werk und die Auszubildenden. In der Rückschau stellte der Sohn des Firmengründers Johann Koller die Großprojekte in der MMM-Gruppe heraus, bei denen es im Bereich "Eigenprodukte" eine kontinuierliche Auslastung, heuer mit einer Steigerung von zehn Prozent, gebe. Zwar sei die MMM seit 1972 durch Zukauf Primus in der Branche, allerdings reiche es im wirtschaftlichen Umfeld nicht, um in einem einzigen Markt führend zu sein. Deshalb hatte und habe der Ausbau des Services hohe Priorität, um MMM-Produkte weltweit zu vermarkten. Bei Projekten im ostbayerischen Raum bis in die Mongolei greife unter anderem die Idee, bei Modernisierungsmaßnahmen mit technischen Einheiten bzw. Modulen während der Baumaßnahmen einen Weiterbetrieb von Krankenhäusern zu sichern.
Mit seiner Produkt- und Leistungsfähigkeit im Life-Science-Bereich biete das Unternehmen Innovation und höchste Qualitätsstandards für Labore in der Pharmazie, Lebensmittelindustrie sowie in der Forschung. In der Medizintechnik sei für das Unternehmen "Jede Idee in die Tat umsetzen" das Schlagwort der Zukunft. Dabei unterstrich Michael Koller die Devise "Geschlossenheit macht stark". Garanten dafür seien langjährige Betriebszugehörigkeit von Mitarbeitern und ein gutes Betriebsklima. Diese seien ebenfalls die Basis, damit nach kurzfristigen Lieferaufträgen von Kunden durch Flexibilität und Leistungsbereitschaft scheinbar Unmögliches erledigt werde.
Schnelle Entscheidungen
Im Ausblick erinnerte Koller daran, dass die Marktführerschaft und Qualität in den vergangenen Jahren zum Erfolg der MMM beigetragen habe. Für die Bewältigung der künftigen Herausforderungen habe sich der Alleingesellschafter mit den Geschäftsführern dahingehend abgestimmt, dass mit der Änderung im organisatorischen Bereich Doppelarbeit an den Standorten reduziert werden könne. Zudem biete diese Hierarchie eine Situation, bei der Entscheidungen minutenschnell erfolgen können.
Kalitsch und Koller
Personelle Veränderungen gebe es dahingehend, dass zum Jahresende aus den Reihen der Geschäftsführer Thomas Hasselkuß auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheidet. Ab Januar 2019 tragen neben den bisherigen Geschäftsführern Robert Eibl und Michael Geutler Sabine Kalisch und Benedikt Koller, aktuell Assistent der Geschäftsleitung, die Verantwortung.
Die Feier nahm Michael Koller zum Anlass, Personalleiter Hartmut Cebula und Stefanie Brandl zusammen mit den Geschäftsführern und Betriebsratsvorsitzendem Alois Spachtholz für zehn Jahre Betriebszugehörigkeit zu danken. Der Vorsitzende des Betriebsrats sprach allen Kollegen Anerkennung für die Zusammenarbeit, die auch bei Turbulenzen in der Auftragsverarbeitung gemeistert wurden, aus. Spachtholz würdigte ebenso die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Thomas Hasselkuß.














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