Stadlern
09.08.2018 - 15:52 Uhr

Schnelligkeit ein „Muss“

Rund 220 Haushalte in Stadlern können nun im neuen Netz schneller im Internet surfen, telefonieren und fernsehen, und das alles auch gleichzeitig. Das soll Wohnen und Arbeiten in der Gemeinde attraktiver machen.

Mit einem symbolischen Knopfdruck ist das „schnelle Internet vor einem Verteiler durch Bürgermeister Gerald Reiter (Zweiter von links) und dem Regionalmanager der Deutschen Telekom, Enrico Delfino (Vierter von links), in Betrieb genommen worden. Mit dabei: Gemeinderat Peter Semmler (links), der Geschäftsleiter der VG Schönsee, Matthias Jeitner (Mitte) und Gemeinderat Reinhold Lampl. frd
Mit einem symbolischen Knopfdruck ist das „schnelle Internet vor einem Verteiler durch Bürgermeister Gerald Reiter (Zweiter von links) und dem Regionalmanager der Deutschen Telekom, Enrico Delfino (Vierter von links), in Betrieb genommen worden. Mit dabei: Gemeinderat Peter Semmler (links), der Geschäftsleiter der VG Schönsee, Matthias Jeitner (Mitte) und Gemeinderat Reinhold Lampl.

(frd) Jetzt klappt in Stadlern auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in einer Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen liegt nun nach der Fertigstellung der Breitbandanschlüsse in der Gemeinde bei bis zu 1000 Megabit pro Sekunde und beim Hochladen auf bis zu 500 Megabit.

Die Deutsche Telekom hat dafür zehn Kilometer Glasfaser verlegt und außerdem fünf Verteiler aufgestellt und mit moderner Technik aufgerüstet. Bei der symbolischen Inbetriebnahme des schnellen Internets stellte Bürgermeister Gerald Reiter fest: "Schnelles Internet ist heute ein Muss, und nur Kommunen, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzen, sind für Betriebe, mögliche Ansiedlungen, aber auch für Familien attraktiv."

Wer das schnelle Internet nutzen möchte, so der Regionalmanager der Deutschen Telekom, Enrico Delfino, kann es nun telefonisch oder im Fachhandel buchen. In kürzester Zeit sind jetzt Videos abgerufen, Bankgeschäfte erledigt, oder der ist Traumurlaub gebucht. Zwischen der öffentlichen Vermittlungsstelle und den Verteilern am Straßenrand hat die Telekom die Glasfaserkabel verlegt und damit das Tempo der Datenübertragung deutlich erhöht.

Die grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen umgebaut, das Lichtsignal wandelt sich in ein elektronisches Signal um. Aufgrund der technischen Anforderungen wurde in der Gemeinde Stadlern im Rahmen des Ausbaukonzeptes für 74 Gebäude eine Sonderlösung vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht am Straßenrand, sondern ist bis ins Haus verlegt worden.

Da die Telekom in diesem Jahr insgesamt rund 60 000 Kilometer Glasfaser unter die Erde bringen will, hat das Unternehmen gut zu tun. Die Verantwortlichen freuen sich, wenn wieder eine Gemeinde ans schnelle Internet angeschlossen und damit um ein großes Stück attraktiver gemacht wird.

 
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