Stadlern
21.11.2018 - 09:30 Uhr

Volkstrauertag immer zeitgemäß

Das Gedenken an Gefallene, Vermisste und Kriegsopfer steht am Beginn des Festakts zum Volkstrauertag. Das Bemühen um Frieden sieht Bürgermeister Gerald Reiter als einen Auftrag für die gesamte Gesellschaft.

Bürgermeister Gerald Reiter und Feldwebel Puchinger sprachen beim Volkstrauertag in Stadlern. Bild: mmj
Bürgermeister Gerald Reiter und Feldwebel Puchinger sprachen beim Volkstrauertag in Stadlern.

In der Wallfahrtskirche zelebrierte Pfarrer Michael Reitinger den Gottesdienst. Am Kriegerdenkmal betete der Geistliche für die Gefallenen, Vermissten und Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen.

Bürgermeister Gerald Reiter bat in seiner Rede, innezuhalten und über das Elend der Vergangenheit nachzudenken. Die häufig gestellte Frage, ob der Volkstrauertag noch zeitgemäß sei, müsse mit einem klaren Ja beantwortet werden. Alle sollten miteinander dafür Sorge tragen, um Krieg und Terror zu verhindern. Wenn auch das Geschehene nicht wieder passieren dürfe, könne man dieses nicht einfach mit dem Gedanken "Das war einmal" aus den Köpfen streichen, so der Bürgermeister.

Jeder müsse sich auf Frieden und ein gemeinsames Miteinander als Grundlagen einer gesunden Gesellschaft besinnen. Neid und Missgunst müssten außen vor bleiben. Leider würden die Menschen heutzutage viele Dinge als wichtig erscheinen lassen, die eigentlich unbedeutend seien. Der Bürgermeister hoffe auf eine friedvolle Zeit in der Welt, an den aktuellen Kriegsorten möge Vernunft und Frieden einkehren.

Nach einer Ansprache von Feldwebel ------- Puchinger, Repräsentant des Panzergrenadierbataillons 122, legte der Bürgermeister zusammen mit dem Vertreter der Bundeswehr einen Kranz am Ehrenmal nieder. Das Lied vom "Guten Kameraden" und die Nationalhymne gehörte traditionell auch in diesem Jahr zum Abschluss der feierlichen Zeremonie.

 
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