Wir sind einer der aktivsten und arbeitsintensivsten Ortsvereine“, bilanziert der wiedergewählte Vorsitzende des Heimatkundlicher Arbeitskreises (HAK), Jakob Scharf, bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Bei diesen gibt es viele neue Gesichter in der vergrößerten Vorstandschaft.
Bürgermeister Harald Bemmerl zeigte "viele Berührungspunkte zwischen Gemeinde und HAK auf, besonders das Braunkohlemuseum". Hier dankte er den vielen Ehrenamtlichen ,die für die Gemeinde unentgeltlich und uneigennützig den Museumsbetrieb aufrecht erhalten. Der Verein übe eine sehr wichtige Funktion aus, indem er "bei der modernen Entwicklung Steinbergs immer auch die geschichtlichen Wurzeln der Region im Augen behält". Bemmerl regte außerdem die Fortschreibung der 1997 erschienenen Ortschronik an und sicherte weiterhin die Unterstützung seitens des Gemeinderates zu.
Vorsitzender Jakob Scharf, der den HAK seit Gründung 1987 führt, gab einen ausführlichen Rechenschaftsbericht. Das Hauptziel des Vereins "Heimatgeschichte und Heimatkunde im weitesten Sinne" erreiche man in den drei wichtigen Teilbereichen Museum, Publikationen und kulturelle Veranstaltungen. Beim Heimat-und Braunkohlemuseum gebe es momentan eine "Modernisierung und Professionalisierung" mit einem Museumskonzept und der Erarbeitung eines Leitbildes, wofür er besonders Dr. Wolfgang Neiser dankte. Insgesamt verzeichnete man im abgelaufenen Jahr den 15 000. Besucher. In diesem Zusammenhang appellierte er an die Bevölkerung, "nichts wegzuwerfen, sondern ins Museum zu bringen". Man nehme Exponate, Fotos, Texte, Urkunden gerne an, dokumentiere und inventarisiere alles, "was mit der Ortsgeschichte von Steinberg, Oder, Holzheim und der BBI zusammenhängt".
Bei den Publikationen sei es gelungen, mit dem 2018 erstmals erschienen "Gmoaböichl" das 30 Jahre lang beliebte "Gmoabladl" abzulösen. Dieser nun jährlich erscheinende geschichtliche Band mit Beiträgen aus Wackersdorf und Steinberg habe "reißenden Absatz" gefunden. Kurz vor dem Abschluss stehe das über hundert Seiten umfassende Buch "Steinberger Schulgeschichte(n)". Außerdem, so Scharf, arbeite er seit vielen Jahren an einem Buch über das "Adelsgeschlecht der Reisacher", die von 1666 bis 1803 in Steinberg die Hofmarksherren waren.
Erstmals wagte man sich an ein "Brunnenfest" und einen "Oberpfälzer Abend". Guten Anklang fanden auch die "Nostalgischen Abende" und die "Historischen Spaziergänge". Großes Kopfzerbrechen mache die Raumfrage, denn das "Museum platzt aus allen Nähten.
Bei den Neuwahlen wurde jedem Vorstandschaftsmitglied eine konkrete Aufgabe zugeschrieben, um die „große Bandbreite dieses Vereins“ bewältigen zu können. Vorsitzender Jakob Scharf. Gleichberechtige Stellvertreter: Alfred Jäger, Hans- Peter Weiß, Thomas Woppmann. Kassier Thomas Bäuml. Schriftführer Sinan Wiendl, Stellvertreter Markus Fischer. Museumsleiter Steinberg Christian Scharf, Stellvertreterin Renate Rose . Museumsleiter Wackersdorf Walter Buttler. Ahnenforschungsreferent Albin Hotze. Zeitschriften-Bücherwartin Gabi Rester. Archiv-und Inventarwartin Christl Friedrich. Fotowart Toni Eiselbrecher. Leiter Kindergruppe Stefan Royer. Beisitzer: Betty Summer, Petra Schwarz, Josef Rester, Georg Vetter, Hilde Ernst, Barbara Rothut, Marile Sonnleitner, Traudl Rester, Anne Scharf, Josef Gruber. Kassenprüfer: Reinhold Dauerer und Franz Hauser.



















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