Steinberg am See
26.11.2019 - 13:09 Uhr

Langer Weg zur neuen Kinderkrippe

In Steinberg am See gibt es eine neue Kindertagesstätte. Bis es nun zur Einweihung kommen konnte, mussten aber zahlreiche Hürden überwunden werden.

Bürgermeister Harald Bemmerl, Pfarrer Stefan und Dekan Hans Amann (von links) freuten sich mit den Kindern und Kinderpflegerin Tina Sumbiller über die Bedingungen mit neuem Kindergarten mit Kinderkrippe. Bild: Hirsch
Bürgermeister Harald Bemmerl, Pfarrer Stefan und Dekan Hans Amann (von links) freuten sich mit den Kindern und Kinderpflegerin Tina Sumbiller über die Bedingungen mit neuem Kindergarten mit Kinderkrippe.

Bürgermeister Harald Bemmerl sprach bei der Einweihung der Kindertagesstätte in Steinberg am See von "einem langen Weg und zähen Verhandlungen mit dem kirchlichem Träger, der keine Kinderkrippe haben wollte". Er sei kurz davor gewesen, die Verhandlungen abzubrechen und den Neubau an anderer Stelle hochzuziehen, erinnert sich der Bürgermeister. Erst, als sich Dekan Hans Amann einschaltete, sei Bewegung in die Sache gekommen.

So bleibt der Kindergarten mit Krippe in der Trägerschaft der Kirchenstiftung, die sich bei der Verwaltung vom Caritas-Kreisverband unterstützen lässt. Der Neubau ist auf dem bisherigen Freigelände des Kindergartens entstanden. Der Altbau wird jetzt abgerissen und die Fläche für die Außenanlagen genutzt. Neun Erzieherinnen betreuen und fördern unter der Leitung von Anja Huber 50 Kindergarten- und zwölf Krippenkinder. 80 Prozent des Defizits aus dem Betrieb der Tagesstätte übernimmt die Gemeinde, 20 Prozent der Träger. Pater Stephan wies auf die Bedeutung einer Kindertagesstätte als Ort der frühkindlichen Bildung hin. Dekan Hans Amann freute sich: "Das ist Spitze, was hier entstanden ist". Die Einrichtung in Steinberg am See rage aus den Tagesstätten der Region heraus. Die für die Kindertagesstätten zuständige Mitarbeiterin des Landratsamtes, Anna Roßkopf, erteilte der Einrichtung offiziell die Betriebserlaubnis. Bürgermeister Harald Bemmerl veranschlagte die Kosten auf 2,2 Millionen Euro. Davon bekommt die Gemeinde Steinberg eine knappe Millionen aus FAG-Mitteln.

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