27.06.2021 - 11:19 Uhr
Steiningloh bei HirschauOberpfalz

Jetzt auch ein Defi in Steiningloh einsatzbereit

Zur Ersten Hilfe bei akuten Herzerkrankungen gibt es in Steiningloh einen Defibrillator am Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus.

Den Defi in Steiningloh nehmen Bürgermeister Hermann Falk, BRK-Rettungsdienstleiter Erwin Gräml und Feuerwehrkommandant Ludwig Fischer offiziell in Betrieb.
von Gerhard FleischmannProfil

Ein Defibrillator kann Leben retten. 65 dieser niederschwelligen Hilfsmittel, die eigentlich jeder bedienen kann, sind zwischenzeitlich im Landkreis Amberg-Sulzbach platziert worden. Diese Zahl nannte Erwin Gräml, Leiter des Rettungsdienstes im BRK-Kreisverband, als er gemeinsam mit Bürgermeister Hermann Falk und Feuerwehrkommandant Ludwig Fischer am Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus in Steiningloh ein weiteres Gerät offiziell in Betrieb nahm. Bei der Installation hatte Zweiter Kommandant Josef Giehrl unterstützt. Die Feuerwehr Steiningloh-Urspring hatte den Antrag bei der Stadt Hirschau gestellt, die, wie in anderen Ortsteilen auch, die Kosten von etwa 2600 Euro übernimmt.

Erwin Gräml machte die anwesenden Dorfbewohner mit dem Gerät vertraut. Seien früher Defibrillatoren meist in Zentren platziert worden, so werde jetzt angestrebt, die Fläche gut zu versorgen. Sprachanweisungen führen den Anwender durchs Programm. Es gelten die Grundsätze der Ersten Hilfe: Den Patienten nicht alleine lassen, Notruf absetzen, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte gemeinsam helfen. "Man kann mit dem Gerät kaum was falsch machen", betonte Gräml und fügte hinzu: "Der größte Fehler ist, nichts zu unternehmen."

Kommandant Ludwig Fischer berichtete von Überlegungen, das Gerät bei Einsätzen der Feuerwehr mitzunehmen. Auch bei Festen, wenn diese wieder möglich seien, sollte der Defi vor Ort sein - am besten natürlich ohne Einsatz.

 

 

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