Deutschland und die Welt
02.06.2020 - 12:24 Uhr

Stille Momente im Chaos

Seit Tagen erschüttern Proteste die USA. Viele Bilder zeigen brennende Autos, Wolken aus Tränengas und Einsatzkräfte mit Helm und Schlagstöcken. Doch das ist nicht alles.

Die Bilder der Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA gehen um die Welt. Bürgermeister verhängen Ausgangssperren, Plünderer räumen Geschäfte aus, Chaoten zünden Autos und Barrikaden an. Es gibt aber auch die stillen, empathiegeladenen Momente im Chaos.

Mit einem symbolischen Kniefall haben Polizisten ihre Solidarität mit Demonstranten ausgedrückt. In verschiedenen Städten knieten Beamte nieder, senkten die Köpfe zum Gebet oder umarmten Menschen. In Flint (US-Bundesstaat Michigan) legte Sheriff Chris Swanson Helm und Schlagstöcke ab und schloss sich den Demonstranten an. Im New Yorker Stadtteil Queens erhielten die Polizisten "Danke"-Rufe aus der Menge, wie auf einem Video des US-Nachrichtensender CNN zu sehen ist.

CBS zu Solidarität von Polizisten bei den Protesten

 
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