13.11.2019 - 15:32 Uhr
StörnsteinOberpfalz

Störnstein mit neuer Strahlkraft

Dass die Gemeinde den größten Teil ihrer Straßenbeleuchtung auf LED umstellen will, darüber waren sich die Störnsteiner Gemeinderäte einig. Doch muss die Summe von zirka 30.000 Euro erst Mal im Haushalt bereit gestellt werden.

Markus Windisch vom Bayernwerk erläutert die Maßnahme der Straßenbeleuchtung. Links im Bild Bürgermeister Markus Ludwig.
von Werner ArnoldProfil

Extra zu diesem Thema war der Kommunalberater des Bayernwerkes, Markus Windisch, in die Gemeinderatssitzung gekommen. Neben dem Aufbau einer Straßenbeleuchtung erläuterte der Fachberater die Vorteile und Umrüstung auf LED. Im Gemeindebereich gebe es 273 verschiedene Straßenbeleuchtungskörper. Bei zwölf Laternen wäre keine Umrüstung erforderlich. In Betrieb befänden sich noch 80 Langfeldleuchten, 147 Pilz- und 34 Kofferleuchten. Diese Leuchten verbrauchen zur Zeit 61.459 Kilowatt. Würde man diese auf LED umrüsten, wäre es eine Einsparung von 34.133 Kilowatt. An Stromkosten würde die Gemeinde 6.178 Euro jährlich sparen. In gut vier Jahren würde sich die Ausgabe amortisieren. Als Brenndauer werden hier 4050 Stunden im Jahr angenommen.

Windisch zeigte aber auch auf, welche Leuchtmittel noch in den Leuchten zum Einsatz kommen. Die noch im Gemeindebereich befindlichen Pilzleuchten etwa sind bereits 30 Jahre im Betrieb. Die LED-Leuchten besitzen dagegen eine gute Lichtverteilung und eine gute Farbwiedergabe. Die Lebensdauer beträgt zwischen zehn und zwölf Jahren.

In der Gemeinde stehe im nächsten Jahr die Gesamtreinigung der Straßenbeleuchtung an. Hier könnte man zeitgleich den Austausch erledigen. Die Kosten würden sich reduzieren. Ausführlich wurde noch auf den bestehenden Wartungsvertrag mit dem Bayernwerk bezüglich der Straßenbeleuchtung eingegangen. Bürgermeister Markus Ludwig lobte die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Bei Störungen funktioniere alles hervorragend und ein Einsparpotenzial sei da. Er sprach von einen guten Partner.

Der Archivraum im Kellergeschoss des Gemeindezentrum benötigt eine Be- und Entlüftung. Doch dem Gemeinderat Eka Reber ist die vom Bürgermeister Markus Ludwig genannte Gesamtsumme von zirka 10.000 Euro zu hoch. "Wir müssen hier Einsparungen vornehmen", meinte Reber. Auch dieses Thema muss nochmals in den Haushaltsberatungen auf den Tisch.

Seit dem Jahr 2006 beträgt die Hundesteuer 21 Euro, egal wie groß der Vierbeiner ist. "Wir sind im Verwaltungsbereich mit diesen Gebühren noch am günstigsten", merkt Bürgermeister Ludwig an. Damit nicht leichtfertig Kampfhunde angeschafft werden, sollte man diese erhöhen. Die Einnahmen betragen zur Zeit insgesamt 1075 Euro an Hundesteuer im Jahr. Nach einigem Hin und Her, einigten sich die Gemeinderäte, dass für normale Hunde die Gebühr bei 21 Euro bleiben soll. Für einen Kampfhund beträgt sie ab 1. Januar 2020 300 Euro. Legt der Besitzer eine Bescheinigung für seinen Hund vor, verringert sich die Gebühr um 50 Prozent. Die Satzungsänderung tritt zum 1. Januar 2020 in Kraft.

Die Beleuchtung in der Turnhalle ist in die Jahre gekommen. Die Arbeiten führt für 17.700 Euro die Firma Elektro Design aus Weiden durch. Hinzu kommen noch die Planungskosten. Für die Maßnahme bekommt die Gemeinde eine Förderung von 5.600 Euro. Auch hier will die Gemeinde noch Eigenleistungen erbringen.

Am 22. November fährt die Gemeinde zu Kegelmeisterschaften nach Codová Planá. Anmeldung umgehend beim Bürgermeister.

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